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Neue Kraft und Hoffnung schöpfen

Worum geht es?

Als "Pilger der Hoffnung" sind wir immer zunächst in unserer unmittelbaren Lebensumgebung unterwegs. Dabei stoßen wir immer wieder auf Hoffnungsorte, an denen wir erholen können, an denen wir manches Gepäckstück zurücklassen und neue Inspiration mitnehmen können. In unserer Diözese gibt es viele solche Hoffnungsorte.

Es sind zum Beispiel Kirchen und Kapellen, die in besonderer Weise von ihrer Tradition her geprägt sind, zu denen die Menschen mit ihren Anliegen und Nöten, Hoffnung und Sorgen kommen, einzeln oder als Gruppen. Diese Orte, die mit Geist und Leben gefüllt sind, wollen wir stärken und noch mehr Menschen eröffnen.

Geistlicher Kirchenführer

Zum Download steht für Gläubige sowie Haupt- und Ehrenamtliche ein geistlicher Kirchenführer bereit. Er dient als Anregung, sich pilgernd im Kirchenraum auf einen geistlichen Erkundungsweg zu machen und dabei jenen Spuren der Hoffnung nachzugehen, die Gott bereithält. Gedruckte Exemplare können Sie per E-Mail an burkard.vogt@bistum-wuerzburg.de anfragen.

Was sind Hoffnungsorte?

Als Hoffnungsorte bezeichnen wir vorrangig Sakralbauten:

Für viele Menschen sind gerade Kirchen und Kapellen wichtige Kraftorte für ihr Leben. Individuell, als Orte, die man an Freudentagen oder in schweren Stunden zum persönlichen Gebet aufsucht, ebenso wie in Gemeinschaft, zum Beispiel als Zielpunkt einer Wallfahrt.

Hoffnungsorte werden von den Menschen ausgewählt:

Hoffnungsorte zeichnen sich dadurch aus, dass sie über Jahre und Jahrhunderte durch den Besuch und die emotionale Bindung der Menschen als solche geprägt wurden. Das Gespür der Gläubigen, hier in besonderer Weise Hoffnung aus dem Glauben schöpfen zu können, prägt sie und hat sie als Orte der Gottesbegegnung bewährt.

Hoffnungsorten wird bereits heute besondere Aufmerksamkeit geschenkt:

Die Hoffnungsorte liegen der Kirche als Gemeinschaft besonders am Herzen. Weil sie vielen Menschen zu bedeutenden Anlaufstellen geworden sind, legen wir auf diese Orte ein besonderes Augenmerk, zum Beispiel durch vielfältige seelsorgliche Angebote oder personelle Ressourcen.

Im Bistum Würzburg gibt es im Heiligen Jahr 2025 drei Hoffnungsorte, an denen der Ablass erworben werden kann: die Kloster- und Wallfahrtskirche auf dem Kreuzberg bei Bischofsheim in der Rhön, das Franziskanerkloster in Würzburg sowie die Kapuzinerkirche in Aschaffenburg. Bischof Franz hat diese Orte ausgewählt, nachdem immer wieder Menschen nach Möglichkeiten fragten, den Ablass im Heiligen Jahr im Bistum Würzburg zu erwerben.

Jede Sünde, die begangen wird, hat Folgen für mich und meine Mitmenschen. Wenn jemand z. B. schwer angelogen worden ist, dann bleibt bei der Person, die belogen wurde, eine Wunde, die vielleicht ein Leben lang nachwirkt. Die eigentliche Lüge wird im Sakrament der Versöhnung (Beichte) erlassen. Aber die Folgen der Lüge, die dem Beichtenden vielleicht gar nicht bewusst sind, werden dadurch nicht aufgelöst. Mit dem Ablass bietet die Kirche die Möglichkeit, sich die Auswirkungen des eigenen Fehlverhaltens bewusst zu machen und schenkt darüber hinaus die Zusage, dass die Folgen der Sünde, die nach dem Tod vor Gott bleiben, nicht "abgebüßt" werden müssen, sondern erlassen werden. Dieses Erlassen verdient man sich nicht im Sinne eines Handels, so wie man sich Liebe nicht verdienen kann. Es wird uns von Gott aus Liebe geschenkt.

Karte der Hoffnungsorte

Zum Download

2,6 MB
Plakat "Hoffnungsort"
06.02.2025 | © Bistum Würzburg
2,6 MB
Plakat "Hoffnungsorte im Pastoralen Raum"
13.02.2025 | © Bistum Würzburg
248,8 KB
Aufkleber für Hoffnungsbox
10.02.2025 | © Bistum Würzburg

Was bieten wir an?

Die Hoffnungsorte sollen zentrale Veranstaltungsorte für das Projekt "Pilger der Hoffnung" zum Heiligen Jahr werden, vor allem für die "Nacht der Hoffnung", aber auch als Treffpunkte für Glaubenskurse und Glaubenswege sowie für die Lectio Divina.

Im Bistum Würzburg spannen wir im Heiligen Jahr ein Netzwerk der Hoffnungsorte in allen Pastoralen Räumen. Diese von den Gläubigen gewählten Orte sind während des Jubeljahres besondere Orte des Gebets unter dem Leitwort der Hoffnung. Für die Hoffnungsorte selbst steht auf Anfrage ein Materialpaket zum Heiligen Jahr bereit, mit dem Verantwortliche vor Ort die Kirchen und Kapellen besonders kennzeichnen und die Räume spirituell/liturgisch gestalten können. 

Als Diözese planen wir Unterstützungsangebote für die Erschließung von Kirchenräumen in theologischer, kunsthistorischer und kirchenpädagogischer Perspektive. Hierzu gibt es von Januar bis September 2025 einen Ausbildungskurs für Kirchenraumführerinnen und Kirchenraumführer. Interessierte aus den Gemeinden unterstützen wir außerdem bei der Konzeption und Durchführung von spirituellen Führungen durch den Kirchenraum, zum Beispiel mithilfe des Geistlichen Kirchenführers.

Ausbildungskurs "Räume, die Geschichte(n) erzählen"

Im Januar 2025 startet ein neuer Ausbildungskurs für Kirchenraumführerinnen und Kirchenraumführer. Dieser hat zum Ziel, ehrenamtlich Engagierte in der theologisch-kunsthistorischen Erschließung von Kirchenräumen zu schulen und sie so zu befähigen, anderen die Bedeutung ihrer "Hoffnungsorte" zu eröffnen.
 

Ansprechpersonen

Hauptabteilung Bildung und Kultur

Dr. Christine Schrappe

Leiterin der Hauptabteilung Bildung und Kultur

Domstraße 40
97070 Würzburg
0931/386 40 051
christine.schrappe@bistum-wuerzburg.de

Hauptabteilung Seelsorge

Albin Krämer

Domkapitular und Leiter der Hauptabteilung Seelsorge

Kilianeum
Ottostr. 1
97070 Würzburg
0931/386 65 100
albin.kraemer@bistum-wuerzburg.de