<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"
	 xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	 xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	 xmlns:f="http://typo3.org/ns/TYPO3/CMS/Fluid/ViewHelpers"
	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Wed, 15 Apr 2026 02:34:58 +0200</pubDate><lastBuildDate>Wed, 15 Apr 2026 02:34:58 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-69672</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 2026 12:00:00 +0100</pubDate><title>Mutig ins neue Jahr gehen</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/mutig-ins-neue-jahr-gehen/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung feiert Pontifikalgottesdienst zum Jahresschluss im Kiliansdom und stellt Jahresmotto für 2026 vor ‒ Heiliges Jahr brachte zahlreiche Früchte</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Würzburg </strong>(POW) Bischof Dr. Franz Jung hat beim Pontifikalgottesdienst zum Jahresschluss am Mittwoch, 31. Dezember, im Würzburger Kiliansdom das Heilige Jahr im Bistum Würzburg offiziell beendet. Es stand unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“. Zugleich stellte er das Jahr 2026 für das Bistum unter das Motto „Hab Mut, steh auf!“. Unter diesem Leitwort steht zugleich der 104. Deutsche Katholikentag, der vom 13. bis zum 17. Mai in Würzburg stattfindet. In seiner Predigt stellte der Bischof die Gottesmutter Maria als Vorbild für mutigen Glauben vor. In dem Gottesdienst wurde zudem an Früchte des Heiligen Jahres wie gemeinsame Wallfahrten nach Rom und Südtirol, verstärkte Sozialraumorientierung, Angebote wie „Nacht der Hoffnung“ und „Lectio Divina“ erinnert. Mit einer eucharistischen Anbetung und dem eucharistischen Segen endete die Feier.</p><p>In fünf Situationen ihres Lebens habe Maria besonderen Mut und Entschlossenheit bewiesen, erklärte der Bischof in seiner Predigt: bei der Verkündigung durch den Engel Gabriel, in der Annahme des Jesuskindes, im Vertrauen auf eine gute Zukunft trotz der schwierigen Situation der Heiligen Familie, bei der Hochzeit zu Kana und unter dem Kreuz. Bischof Jung rief die Gläubigen dazu auf, sich an Maria zu orientieren. Er ermunterte zudem, neue Herausforderungen im Glauben mutig anzunehmen, Missstände ehrlich zu benennen, Christus nicht zu verleugnen und gerade in Zeiten von Leid und Ohnmacht Menschen beizustehen.</p><p>„Hab im neuen Jahr Mut, wenn Dich jemand anfragt für eine neue Herausforderung oder Aufgabe, und glaube an die Gnade, die damit verbunden ist. Wem der Herr eine Aufgabe gibt, dem gibt er auch die Kraft dazu“, sagte Bischof Jung. Die Gläubigen seien wie Maria eingeladen, sich zu ihrer Liebe zu Christus zu bekennen, egal, was die Menschen sagten. Jesus betone: „Wer mich verleugnet, den werde auch ich verleugnen.“</p><p>Mit Christus als einendem Band könnten Christinnen und Christen wie Maria durch Höhen und Tiefen des Lebens gehen. Wie die Gottesmutter in Kana darauf hinweise, dass Wichtiges auszugehen drohe, sollten auch die Gläubigen im neuen Jahr den Mut haben, darauf hinzuweisen, wenn etwas Wesentliches fehle, und Gott zu bitten, dass er die Leere mit seiner Fülle segnen möge. Weil Maria mit Johannes unter dem Kreuz ausharre und ihre Ohnmacht aushalte, ohne wegzulaufen, sei sie auch hier Vorbild. „Hab im neuen Jahr den Mut, auch und gerade im Leiden unsere Nächsten und Freunde nicht preiszugeben ‒ selbst wenn wir nichts dafür bekommen außer der inneren Zufriedenheit, im Glauben an ein gutes Ende eine Liebe nicht verraten zu haben.“</p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><font face="Arial, sans-serif">mh (POW)</font></i></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%">(0126/0040; E-Mail voraus)</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen:</b></u></i><i> Fotos abrufbar im Internet</i></span></p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Berichte</category><category>Weihbischof Paul Reder</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68921</guid><pubDate>Wed, 26 Nov 2025 14:05:01 +0100</pubDate><title>Sonntagsblatt-Jubiläumsausgabe für den Papst</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/sonntagsblatt-jubilaeumsausgabe-fuer-den-papst/</link><description>Leserreise des Würzburger katholischen Sonntagsblatts mit Generalvikar Vorndran – Spannende Einblicke und Begegnungen</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Dachzeile1"><strong>Würzburg </strong>(POW) Mit 44 Leserinnen und Lesern hat das Würzburger katholische Sonntagsblatt Rom und den Vatikan erkundet. Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran, der sechs Jahre lang in Rom lebte und studierte, manövrierte mit seinen Sprach- und Ortskenntnissen die Gruppe um Reiseleiter und Sonntagsblatt-Redaktionsleiter Ralf Ruppert durch den Trubel der Stadt und gab viele praktische Tipps, etwa zum Bestellen eines Kaffees in den Pausen. Er öffnete der Gruppe auch manche Tür, die sonst verschlossen ist, etwa die zum Dikasterium für die Glaubenslehre gleich neben dem Petersplatz. Von dessen Dachterrasse hatten die Teilnehmer in der blauen Stunde einen einmaligen Blick auf die Peterskirche, heißt es in einem Bericht des Sonntagsblatts (www.sobla.de).</p><p>„Das Besondere an der Leserreise waren die Begegnungen“, lautet die Bilanz des Generalvikars. „Emotional sehr bewegend“ sei vor allem seine erste persönliche Begegnung mit Papst Leo XIV. nach der Generalaudienz gewesen. Vorndran begleitete im Mai die erste von drei Mitarbeiter-Wallfahrten der Diözese Würzburg. Anreisetag war der 8. Mai, am Abend besuchten die Pilger zum Abschluss noch einmal müde den Petersplatz, als über der Sixtinischen Kapelle plötzlich weißer Rauch aufstieg. Kurze Zeit später erlebten sie live mit, wie Papst Leo XIV. auf dem Balkon erschien.</p><p>Genau ein halbes Jahr später kam es auf Vermittlung des Würzburger Bischofs nun zum persönlichen Treffen: Generalvikar Vorndran als Herausgeber des Sonntagsblatts und Redaktionsleiter Ruppert stellten dem Heiligen Vater kurz das Würzburger katholische Sonntagsblatt vor. Die Kirchenzeitung feiert in diesem Jahr ihr 175-jähriges Bestehen und ist somit eine der ältesten noch existierenden Kirchenzeitungen weltweit. Papst Leo begegnete den Gästen aus Würzburg sehr präsent und konzentriert. Die Begrüßung auf Deutsch erwiderte er mit einem freundlichen „Guten Morgen! Ah, aus Würzburg“. Vorndran interpretiert das so, dass sich der Papst gut an seinen Besuch in Würzburg erinnert.</p><p>Ruppert und Vorndran hatten ihm zwei Nummern des Sonntagsblatts mit nach Rom gebracht: die erste Ausgabe des Jahres 2025, in der die Geschichte der Kirchenzeitung seit 1850 beleuchtet wird, und eine Ausgabe aus dem Sommer, bei der Augustinerpater Markus Reis aus Münnerstadt auf dem Cover abgebildet ist. Papst Leo hatte in seiner Zeit als Generalprior des Augustinerordens Münnerstadt besucht. Vorndran sprach noch die Rede von Papst Leo XIV. an die Medienschaffenden an, in der er vier Tage nach seiner Wahl zu einer „Entwaffnung der Worte“ aufgerufen hatte. Als Erinnerung an die Begegnung erhielten beide einen Rosenkranz in einem Etui mit dem Papstwappen.</p><p>Vorndran erwähnt in seiner Bilanz auch die vielen Begegnungen und Glaubensgespräche innerhalb der Pilgergruppe. „Diese Gemeinschaft im Glauben hat den Funken überspringen lassen und allen spürbar gutgetan. Ich hatte den Eindruck, dass alle Pilgerinnen und Pilger menschlich bereichert und im Glauben gestärkt nach Hause zurückgekehrt sind. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt Vorndran</p><p>Eine weitere interessante Begegnung hatte die Gruppe mit Prälat Peter Klasvogt, seit kurzem neuer Rektor im Campo Santo Teutonico. Er stellte die Geschichte des wenige Tage zuvor aufgestellten Altars von Lucas Cranach aus dem Naumburger Dom mit den neuen Tafeln von Michael Triegel vor. Im Dikasterium für die Glaubenslehre traf die Gruppe aus Würzburg schließlich Pfarrer Dr. Manfred Bauer, der seit mehr als zehn Jahren dort tätig ist. „Wir erhielten nicht nur Einblick in den vatikanischen Alltag, sondern durften am Ende auch von der Dachterrasse einen Panoramablick auf den Petersdom werfen“, sagt Vorndran.</p><p>Vor und nach der Leserreise des Sonntagsblatts besuchten zwei weitere Gruppen mit jeweils rund 50&nbsp;Mitarbeitenden der Diözese Würzburg Rom. Nachdem Generalvikar Vorndran die Gruppe im Mai begleitet hatte, fuhren im Oktober Bischof Dr. Franz Jung und im November Weihbischof Paul Reder mit. Auf dem Programm standen auch Ausflüge nach Castel Gandolfo und zum Kloster Subiaco. „Bei den Reisen war zu spüren, dass die Gemeinschaft auch gut für die Dienstgemeinschaft war“, berichtet Johannes Weismantel, der mit seiner Agentur „Spiritel“ die Reisen organisierte. Er und seine Frau Cornelia begleiteten im Heiligen Jahr sieben Pilgergruppen mit insgesamt rund 330 Teilnehmern aus der Diözese Würzburg.</p><p class="text-right">raru (Würzburger katholisches Sonntagsblatt)</p><p>(4925/1228; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Weihbischof Paul Reder</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Pilger der Hoffnung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-67773</guid><pubDate>Mon, 29 Sep 2025 16:28:11 +0200</pubDate><title>Diözesanwallfahrt des Deutschen Katholischen Frauenbundes</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/dioezesanwallfahrt-des-deutschen-katholischen-frauenbundes/</link><description>&quot;Pilgerinnen der Hoffnung&quot; am Kreuzberg</description><content:encoded><![CDATA[<p>Bei herrlichem Wetter pilgerten Dr. Cordula Gerlach, Mitglied im Vorstandsteam des Katholischen Deutschen Frauenbundes Würzburg (KDFB) und Sprecherin der Regionalvertreterinnen im KDFB der Diözese, Beatrix Lieb, Elke Breitenbach und Reinhilde Beck vom ehemaligen Frauenbund der Pfarrei Oberleichtersbach vom Parkplatz Guckaspass zum Kreuzberg. Am Samstag, 20.09.2025 fand dort die jährliche Diözesanwallfahrt des Deutschen Katholischen Frauenbundes statt. Viele Frauen - und auch einige Männer - feierten zusammen mit der Frauenseelsorgerin der Diözese, Sabine Mehling-Sitter, einen festlichen Frauenwallfahrtsgottesdienst unter dem Motto &quot;Pilgerinnen der Hoffnung&quot;. In einem &quot;Interview&quot; wurde den Zuhörerinnen die biblische Frauengestalt Salome, die zusammen mit anderen Frauen Jesus auf seinem Weg des Leidens und Sterbens bis unter das Kreuz begleiteten, auf unterhaltsame Weise nähergebracht.<br />&nbsp;<br />Liebevoll ausgewählte Texte und realitätsnahe Fürbitten rundeten den Gottesdienst ab, der von rund 40 Fahnenabordnungen der Zweigvereine des KDBF und einer schwungvollen Wallfahrtsmusikkapelle feierlich umrahmt wurde. Nach dem Gottesdienst war bei herrlichem Spätsommerwetter Möglichkeit zu Austausch und Information an den Ständen des KDFB und des Orga-Teams des Katholikentages, der vom 13. bis 17. Mai 2026 in Würzburg stattfindet.<br />Gestärkt und mit vielen guten Impulsen traten die vier Damen am frühen Nachmittag den Rückweg an.<br />Fazit: eine rundum gelungene Veranstaltung, die eindrucksvoll gezeigt hat, dass die Weihe von Frauen in der Katholischen Kirche längst überfällig ist, dass eine Kirche ohne Frauen verkümmert und dass der KDFB längst zu einer unverzichtbaren Größe in Kirche, Politik und Gesellschaft geworden ist. Der KDFB bezieht regelmäßig öffentlich Stellung zu aktuellen, frauenpolitisch relevanten Fragestellungen und fordert grundlegende und weitreichende Reformen in der römisch-katholischen Kirche, unter anderem die Frauenordination.</p><p>Beatrix Lieb<br /><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>PG Oberleichtersbach-Schondra</category><category>PR Bad Brückenau</category><category>PG Oberer Sinngrund</category><category>PG St. Georg - Maria Ehrenberg</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Rhön-Grabfeld</category><category>Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-67557</guid><pubDate>Thu, 18 Sep 2025 18:54:24 +0200</pubDate><title>Das Ziel ist das Ziel</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/das-ziel-ist-das-ziel/</link><description></description><enclosure url="https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/fileadmin/Bistum_PGs/PG_St._Mauritius_St._Michael_St._Georg/Bilder/Nachrichten/Vierzehnheiligen1.jpg" length="357675" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Herzlicher Empfang der Estenfelder Vierzehnheiligen-Wallfahrer nach 4 Tagen und 170 km Fußmarsch.&nbsp;</p><p>Donnerstag, 4. September 2025: Um 03:45 Uhr treffen sich in der Estenfelder St. Mauritius-Kirche Männer und Frauen wie jedes Jahr um diese Zeit, um nach Vierzehnheiligen zu wallen.</p><p>Christine Krichenbauer und Ulrike Lenker haben in bewährter Weise alles sorgfältig und minutengenau geplant, Liederbücher werden ausgegeben, die Marschordnung festgelegt und dann kann es nach einem Segen losgehen. Gott sei Dank ist auch Organist und Chorleiter Bernhard Fröhlich dabei, der für den richtigen und guten Ton sorgt.</p><p>Mit dem Lied: „Es geht ein Weg so weit so weit“ auf den Lippen, geht es pünktlich um 04:00 h noch zum neuen Friedhof, um dort insbesondere der verstorbenen Wallfahrer zu gedenken, die in früheren Jahren teilgenommen hatten. Seit 1997 gehen die Estenfelder am ersten Tag den Weg über Volkach nach Oberschleichach: das sind 60 Kilometer, die über den Zabelstein führen und man sich spätestens dann zum Sinn des Lebens und dieser Wallfahrt Gedanken macht. Aber Gesang und Gebet und vor allen Dingen die Gruppe trägt – auch den Zabelstein hinauf; ab dann fühlt man sich erschöpft und glücklich, diese längste Etappe geschafft zu haben und mitgegangen zu sein.</p><p>Am nächsten Tag ist die Strecke nur noch halb so lang und mittags treffen die Wallenden in Vierzehnheiligen ein und werden dort schon erwartet: Von Pater Maximilian aber auch den Buswallfahrern aus Estenfeld, die mit 30 Personen angereist waren.</p><p>In diesem Jahr gab es dann besondere Ehrungen: Für die 25. Teilnahme wurden Silke Scheller und Theresia Burkard geehrt, einundzwanzig Mal waren Elke Binder-Müller, Renate Förster, Barbara Wolf, Barbara Wolz und vierzehn Mal Theresia Zink und Günter Borst.</p><p>Auf dem Weg zurück nach Hause schwebt man dann förmlich ab Samstag durch die ober- und&nbsp; unterfränkische Natur und der Empfang zu Hause entschädigt für die eine oder andere Blase. Ausfälle gab es keine, obwohl der jüngste und auch noch Erstteilnehmer schon 63 Jahre alt war.</p><p>Ministranten, Pfarrer Bayer und viele Gemeindemitglieder standen mit Blumensträußen und überreichten sie den Wallfahrern, die alle beschlossen, auch im nächsten Jahr wieder nach Vierzehnheiligen zu wallen. Denn es ist in diesem Falle nicht der Weg das Ziel, sondern diese Basilika, die Zeugnis gibt, von jahrhundertelangen Glaubenswegen und die mit ihrer besonderen Atmosphäre spüren lässt, was das Christentum ausmacht – unabhängig von Kirchenstreitigkeiten und strukturellen Diskussionen.</p><p>Und alle hoffen, dass sie mit ihren Erzählungen von dieser Auszeit vom Alltag andere anstecken können mit ihrer Begeisterung – auch und gerade jüngere, die vielleicht den Fragen nach dem Sinn des Lebens nachspüren wollen. Alle sind herzlich willkommen, denn auch Teilstrecken sind möglich, wenn man zunächst nur einmal Hineinschnuppern will, in dieser Form Glaubenszeugnis abzulegen, sich zu besinnen.</p><p>Wie immer danken wir den vielen Unterstützern der Wallfahrt u.a. der Bürgermeisterin, der Firma Autohaus Konrad und der Firma EDEKA Arnold.</p><p>(Peter Pospiech)</p>]]></content:encoded><category>PG St. Mauritius - St. Michael - St. Georg</category><category>PR Würzburg Nord-Ost</category><category>Pilger der Hoffnung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-67395</guid><pubDate>Mon, 08 Sep 2025 12:33:37 +0200</pubDate><title>Virtuelle Vorträge: „Hoffnung, die mich trägt“</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/virtuelle-vortraege-hoffnung-die-mich-traegt/</link><description>Menschen aus Gesellschaft, Kirche und Kultur erzählen Hoffnungsgeschichten – Auftakt am 25. September mit Journalist Professor Dr. Heribert Prantl – Gemeinschaftsprojekt der katholischen Erwachsenenbildung</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Unter der Überschrift „Hoffnung, die mich trägt“ startet am Donnerstag, 25. September, eine virtuelle Vortragsreihe. Bis April 2026 erzählen jeden Monat Menschen aus Gesellschaft, Kirche und Kultur ihre Hoffnungsgeschichten. Den Auftakt macht der Journalist und Autor Professor Dr. Heribert Prantl. Die einzelnen Vorträge finden jeweils donnerstags von 19 bis 20.30 Uhr statt.</p><p>„Depression, Frustration und apokalyptische Bilder bestimmen unseren Alltag. Extremismen und Radikalisierungen sind die lauten und gefährlichen Seiten dieser Entwicklung, auf deren anderen Seite Rückzug, Resignation und Fatalismus stehen“, heißt es in der Einladung. Dagegen wolle diese Reihe im Sinne des ersten Petrusbriefes aufbegehren, in dem es heißt: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“</p><p>Zum Auftakt spricht Prantl über „Die Pflicht zur Hoffnung in dunklen Zeiten. Gedanken zum Geist der Menschlichkeit“. Prantl war Richter und Staatsanwalt in Bayern und wurde dann Journalist. Viele Jahre leitete er die Redaktionen Innenpolitik und Meinung der Süddeutschen Zeitung (SZ) und war Mitglied der Chefredaktion. Heute ist er ständiger Autor und Kolumnist der SZ. Viele, wenn nicht vielleicht sogar alle Publikationen Prantls atmeten den Geist der Hoffnung, schreiben die Veranstalter. „Gerade in dunklen Zeiten ist Hoffnung für ihn eine Pflicht, weil sie Kraft zum Handeln gebiert. Diese und ähnliche Gedanken zum Geist der Menschlichkeit wird Heribert Prantl mit uns teilen.“</p><p>Die weiteren Termine: 30. Oktober Kerstin Held, Pflegemutter von zwölf Kindern mit Handicap und Ergotherapeutin; 27. November Weihbischof em. Ulrich Boom; 18. Dezember Daoud Nassar, Weinbergsbesitzer in Bethlehem; 29. Januar 2026 Florence Brokowski-Shekete, nach eigener Aussage erste „Schwarze Schulamtsdirektorin“; 26. Februar Jazz-Posaunistin Antonia Hausmann; 26. März Kunsttherapeutin Susanne Krumm; 30. April Rudi Großmann, Gewerkschafter und ehemaliger Betriebsratsvorsitzender.</p><p>Die Reihe ist ein Gemeinschaftsprojekt der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) im Bistum Würzburg, des Fortbildungsinstituts der Diözese Würzburg, des Familienbunds der Katholiken (FdK), des Martinusforums, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), der Katholischen Erwachsenenbildung Schweinfurt und der Kolping-Akademie.</p><p>Anmeldung für die einzelnen Vorträge ist bis zum Vortag auf der Homepage des Fortbildungsinstituts unter <a href="https://biwue.de/hoffnungsprojekt" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://biwue.de/hoffnungsprojekt</a> möglich. Der Link wird jeweils rund 24 Stunden vor der jeweiligen Veranstaltung per E-Mail zugesandt. Einen Flyer zum Download gibt es im Internet unter <a href="https://fbi.bistum-wuerzburg.de/" target="_blank" class="external-link">https://fbi.bistum-wuerzburg.de/</a> unter „Aktuelles und Veranstaltungen“.</p><p>(3725/0924; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Pilger der Hoffnung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-66271</guid><pubDate>Thu, 26 Jun 2025 19:05:18 +0200</pubDate><title>Fast 90 km bei über 30°C </title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/fusswallfahrt-von-kuernach-zum-kreuzberg/</link><description></description><enclosure url="https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/fileadmin/Bistum_Folgeseiten/PR_Wuerzburg_Nord-Ost/Wallfahrt_Kuernach_1_-_Peter_Konrad.jpg" length="272458" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fußwallfahrt von Kürnach zum Kreuzberg.&nbsp;</strong></p><p>Am Samstag starteten die Wallfahrer aus Kürnach um 5 Uhr in der Früh‘ zu ihrer 2-tägigen Wallfahrt zum Kreuzberg. Was im Kiliansjahr 1989 als einmalige Aktion gedacht war, hat sich zu einer Tradition entwickelt. Mit einer Zwangspause im Coronajahr 2021 wallten die Kürnacher seitdem alle zwei Jahre zum Heiligen Berg der Franken – nun schon zum 18. Mal.<br /><br />Mit Zwischenstationen in Gramschatz, Arnstein und Wülfershausen kamen die Wallfahrer am Samstag kurz nach 18 Uhr in Sulzthal an, wo im Gemeindesaal auf Feldbetten und Luftmatratzen übernachtet wurde. Am Sonntag ging es dann um 6 Uhr mit dem „Engel des Herrn“ weiter. Mit Gebeten, Liedern und Kurzgeschichten setzte das Wallfahrtsteam geistliche Impulse zum Thema der Wallfahrt: „Hab‘ Mut – steh‘ auf!“</p><p>Mit fast 60 Personen kamen die Wallfahrer nach knapp 90 Kilometern bei über 30°C am Sonntagnachmittag am Kreuzberg an. Verschwitzt, teilweise erschöpft und mit Blasen an den Füßen, aber mit schönen Erlebnissen in einer guten Gemeinschaft im Herzen. Zum Abschluss konnte jeder einzelne ein mitgetragenes Holzstückchen am Gipfelkreuz ablegen.</p><p>Der neue Wallfahrtsleiter Hubert Schrauth dankte dort allen für dieses schöne Erlebnis, insbesondere den Vorbetern, Kreuzträgern und der Verkehrsabsicherung. Der bisherige Wallfahrtsleiter Josef Schneider, der die Wallfahrt seit Beginn 1989 organisiert hatte, bekam als kleines Dankeschön einen Gutschein und einen Wallfahrer-Stab mit seinem Namen und den Symbolen der Kürnacher Kreuzbergwallfahrt überreicht – mit dem Hinweis, dass er jetzt auch in „zivil“ gerne noch weiterhin mitwallen darf.</p><p>Nach einem Gottesdienst in der Wallfahrtskirche und einer Pause im Kloster ging es mit dem Bus zurück nach Kürnach. Dort wurden die Pilger von vielen Menschen am Straßenrand mit Blumensträußchen auf dem letzten Kilometer zur Pfarrkirche empfangen.</p><p>Hubert Schrauth<br />Brückentorstr. 18a<br />97273 Kürnach</p>


]]></content:encoded><category>PG St. Mauritius - St. Michael - St. Georg</category><category>PR Würzburg Nord-Ost</category><category>Pilger der Hoffnung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-66223</guid><pubDate>Mon, 23 Jun 2025 19:45:26 +0200</pubDate><title>Kreuzbergwallfahrt - Zimmerreservierung</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/kreuzbergwallfahrt-2/</link><description>Pilger der Hoffnung</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. und 12. Oktober 2025 findet die Kreuzbergwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft statt.</p><p>Treffpunkt: 7 Uhr Pfarrkirche Oberleichtersbach<br />oder 8:45 Uhr Parkplatz Vier Eichen</p><p>Zimmerreservierung bis 31.08.2025 bei Geli Zehner<br /><a href="tel:09741938032">09741/938032</a> (auch AB) oder<br /><a href="mailto:geli.zehner@gmx.de">geli.zehner@gmx.de</a></p><p>Herzliche Einladung an alle.</p>]]></content:encoded><category>PG Oberleichtersbach-Schondra</category><category>PR Bad Brückenau</category><category>PG Oberer Sinngrund</category><category>PG St. Georg - Maria Ehrenberg</category><category>Pilger der Hoffnung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65817</guid><pubDate>Sat, 31 May 2025 21:56:36 +0200</pubDate><title>Marienmonat Mai erhält würdiges Finale in der Wallfahrtskirche bei der Muttergottes zum rauhen Wind in Kälberau</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/marienmonat-mai-erhaelt-wuerdiges-finale-in-der-wallfahrtskirche-bei-der-muttergottes-zum-rauhen-wind-in-kaelberau/</link><description>Am Samstag, den 31. Mai, fand in der Kälberauer Wallfahrtskirche eine feierliche Maiandacht und Vorabendmesse zum Ende des Marienmonats Mai statt. Um 18:00 Uhr betete die Gemeinde mit dem Abendläuten das österliche „Regina Coeli“. Sie war dabei verbunden mit Gläubigen weltweit, die dieses Gebet anstelle des Angelus während der Osterzeit beten. Freilich wurde auch die letzte Möglichkeit für heuer genutzt, die beiden Lieder „Maria, Maienkönigin“ und „Kommt Christen, kommt zu loben“ zu singen.</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pilger der Hoffnung: Impulsgedanken:</strong></p><p>Die Maiandacht wurde vom Religionspädagogen Dominik Schaack geleitet. Das Thema der Andacht war das Motto des Heiligen Jahres: „Pilger der Hoffnung“ – ein Leitgedanke, den der verstorbene Papst Franziskus für 2025 ausgerufen hat. Im Rahmen dieser Feierlichkeiten wurde die Kälberauer Wallfahrtskirche als „Hoffnungsort“ innerhalb der Diözese und des Pastoralen Raumes ausgewählt. Hierzu wurde eine Gebetsstation am Altar aufgebaut, welche einlädt, Dank, Gebete und Bitten zu formulieren und in eine Gebetskiste zu werfen. Diese Gebetsstation ist während des ganzen Jahres in der Kirche öffentlich zugänglich.<br />Zu Beginn gab es Impulsgedanken zum Thema „Pilger der Hoffnung“. Der große Gewinn des Glaubens sei es, dass es eine Hoffnung auf einen liebenden Gott gibt, der die Wege des Menschen segnet und begleitet. Zu ihm kann man auch in Not und Sorgen kommen und sie ihm anvertrauen. Das kann durch das Leben tragen und vor Hoffnungslosigkeit und Resignation bewahren. Im Vertrauen sei Maria durch ihr Leben und ihren Glauben ein Vorbild. Die Wallfahrtskirche sei ein Ort, an dem viele Menschen im Gebet und beim Entzünden einer Kerze ihre Hoffnung im Gebet ausdrücken.</p><p><b>Mariengebete und Lieder sowie Anbetung und sakramentalen Segen des Heiligen Altarsakramentes</b></p><p>Der Kälberauer Organist Ben Grendel sang mit der Gemeinde die Grüssauer Mariengrüße &quot;Muttergottes wir rufen zu dir&quot;. Es folgte die Litanei des Wallfahrtsortes. Zur Anbetung wurde die Monstranz mit dem gewandelten Leib Christi auf den Altar gestellt und mit Weihrauch inzensiert. Aus dem Gotteslob wurde der passende Andachtsabschnitt „Hoffnung“ als Wechselgebet gesprochen, anschließend wurde der Liedruf aus Taizé „Meine Hoffnung und meine Freude“ gesungen. Nach dem Sakramentslied „Tantum Ergo“ erteilte Kaplan Napoleon Savariraj sehr würdevoll den sakramentalen Segen mit dem eucharistischen Brot des Lebens in der Monstranz.<br />Nachdem der eucharistische Heiland wieder in den Tabernakel gebracht wurde, feierte der Geistliche die Sonntagsmesse am Vorabend mit der Gemeinde.</p><p><strong>&quot;Einheit&quot; nicht nur ein Thema für Jesus im Evangelium: Jeder sollte nach ihr streben und dazu beitragen:</strong></p><p>Sein Leitthema in der Predigt war „Einheit“, angelehnt an das Evangelium des Sonntags, in dem Jesus für seine Jünger um diese Einheit gebetet hat. Dabei sprach der Kaplan sehr deutlich aus, was für ihn wahre Einheit bedeutet – auch in der Gemeinde und der Familie – und dass der Mensch dazu aus seiner Komfortzone kommen muss.</p><p><strong>Kälberauer rundet Andacht und Messe am letzten Maitag 2025 ab-</strong></p><p>Auch kirchenmusikalisch sind noch einige beliebte Marienlieder „geschmettert“ worden. Freilich durfte als Schlusslied das eigene Kälberauer Wallfahrtslied zur „Lieben Frau von Kälberau – Maria zum rauhen Winde“ nicht fehlen.</p>]]></content:encoded><category>PR Alzenau</category><category>Heiliges Jahr</category><category>Kälberau</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Regionen (Dekanate)</category><category>Aschaffenburg</category><category>Wallfahrtsportal Wallfahrtsservice</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65596</guid><pubDate>Tue, 20 May 2025 12:07:31 +0200</pubDate><title>Osterpredigtreihe: Die Kraft der Hoffnung und Wertschätzung im Alltag</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/osterpredigtreihe-die-kraft-der-hoffnung-und-wertschaetzung-im-alltag/</link><description>Würzburg (POW) Es ist wichtig, Hoffnung im Alltag zu leben und weiterzugeben. Das treffe besonders für die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen des Antonia-Werr-Zentrums, einer heilpädagogisch-therapeutischen Einrichtung im Kloster Sankt Ludwig (Landkreis Schweinfurt), zu. Das betonte Schwester Regina Grehl von den Oberzeller Franziskanerinnen am Sonntagabend, 18. Mai, im Würzburger Kiliansdom.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Hoffnung sei oft unsichtbar und schwer messbar, aber bilde dennoch eine tragende Kraft im Leben, sagte sie bei ihrer Predigt in der Osterpredigtreihe zum Thema „Hoffnung“ aus Anlass des Heiligen Jahrs 2025. Musik spiele in ihrer Arbeit eine zentrale Rolle, erklärte die Ordensfrau: Sie wirke über Worte hinaus und schaffe Räume für Begegnung, Vertrauen und Heilung. Ein gemeinsamer Gesang – unter anderem ein französischer Sonnengesang nach Worten des heiligen Franziskus – wurde als Lob auf die Schöpfung und Ausdruck von Dankbarkeit verstanden. Die Predigerin erinnerte an das Vorbild des heiligen Franziskus, der durch sein Leben und sein Miteinander Hoffnung vorlebte – oft ohne Worte, allein durch sein Dasein. Mädchen, die mit schwierigen Lebensumständen kämpften, fänden im Antonia-Werr-Zentrum Halt, neue Perspektiven und Freude am Lernen. Als Beispiel nannte Grehl den Auftritt eines Mädchens mit dem Song „Danke“ von Sido beim jüngsten Besuch von Bischof Dr. Franz Jung. Das sei ein Moment der Wertschätzung gewesen, welcher der Sängerin Mut und Selbstvertrauen geschenkt habe. Hoffnung zeige sich im liebevollen Umgang miteinander, in der gegenseitigen Unterstützung und im Glauben daran, dass Veränderung möglich sei. „Bei Gott ist nichts unmöglich“, betonte die Predigerin, die auch von eigenen Erfahrungen mit Gebet und Zuversicht berichtete. Abschließend lud sie dazu ein, immer wieder Momente der Stille und des Gebets zu suchen, um die Gegenwart Gottes im Alltag wahrzunehmen und Hoffnung weiterzugeben.</p><p>(2125/0521; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Foto abrufbar im Internet&nbsp;</em><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Kurzmeldungen</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Schweinfurt</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65448</guid><pubDate>Wed, 14 May 2025 05:06:30 +0200</pubDate><title>Pilger aus Hanau-Steinheim am &quot;Fatimatag&quot; in Kälberau</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/pilger-aus-hanau-steinheim-am-fatimatag-in-kaelberau/</link><description>Auch in diesem Jahr hat sich die Pilgergruppe aus Hanau-Steinheim (Bistum Fulda) wieder auf den Weg über die bayerisch-hessische Grenze gemacht, um ihre traditionelle Wallfahrt zur Muttergottes vom rauhen Wind zu begehen. Wie in den vergangenen Jahren fand die Wallfahrt im Mai statt. In diesem Jahr fiel der Termin auf Dienstag, den 13. Mai – den Gedenktag Unserer Lieben Frau von Fatima.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Pilgerinnen und Pilger der Kolpingsfamilie sowie der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) aus der Pfarrei Sankt Johann in Hanau-Steinheim gehören seit vielen Jahren zu den treuen Wallfahrern, die ihre Bitten und ihren Dank zur Kälberauer Muttergottes vom rauhen Wind bringen. So auch in diesem Jahr: Für ihre Wallfahrt wählten sie den 13. Mai, den Gedenktag Unserer Lieben Frau von Fatima, an dem traditionell vielerorts Eucharistiefeiern, Andachten mit Predigten und Lichterprozessionen stattfinden.</p><p>Wie in jedem Jahr wurde das Wallfahrtsprogramm inhaltlich von den Gottesdienstbeauftragten und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus Hanau-Steinheim vorbereitet. Begleitet wurden sie dabei von Pfarrer Hermann Differenz, der seit 2018 als Pfarrvikar und mitarbeitender Priester in der Pfarrgruppe Hanau-Steinheim und Klein-Auheim tätig ist. Auch der Organist der Gemeinde war Teil der Gruppe und begleitete die Gesänge der Mitfeiernden musikalisch.</p><p>Nach der Ankunft beteten die Wallfahrer gemeinsam mit der Gemeinde den wöchentlichen Rosenkranz. Die anschließende marianische Messfeier fand in der neuen Wallfahrtskirche statt. In seiner Predigt deutete Pfarrer Differenz das Tagesevangelium und verband es mit der marianischen Spiritualität. In den Fürbitten brachten die Pilgerinnen und Pilger all ihre Anliegen vor Gott, die sie mit auf den Weg genommen hatten.</p><p>Nach der Eucharistiefeier folgte eine Maiandacht, in der viele Marien- und Maienlieder gesungen wurden. In diesem Jahr hatte die Gruppe zudem die Möglichkeit, die Wallfahrtskirche als &quot;Hoffnungsort&quot; im Heiligen Jahr&nbsp; kennenzulernen. An einer eigens eingerichteten Station konnten sie persönliche Bitten, Dankgebete und Anliegen aufschreiben und in eine Gebetskiste legen – für sie wird später einmal in der Kirche gebetet..</p><p>Zum Abschluss der Wallfahrt nahmen viele Teilnehmer eine der Kälberauer Kerzen mit dem Bild der Gnadenmutter mit – als Erinnerung oder als Mitbringsel für diejenigen, die nicht mitreisen konnten. Die Gruppe bedankte sich herzlich für die Gastfreundschaft und verabschiedete sich mit dem festen Vorsatz: &quot;Auch im kommenden Jahr wollen wir wiederkommen.&quot;</p>]]></content:encoded><category>PR Alzenau</category><category>Heiliges Jahr</category><category>Kälberau</category><category>Pilger der Hoffnung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65386</guid><pubDate>Sun, 11 May 2025 20:07:12 +0200</pubDate><title>Im Zeichen des Friedens</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/im-zeichen-des-friedens/</link><description>Würzburger Pilgergruppe zieht durch die Heilige Pforte des Petersdoms – Papst Leo XIV. mahnt vor 100.000 Gläubigen zur Versöhnung und grüßt die Mütter am Muttertag – Gottesdienst in der Primizkirche von Bischof Jung</description><content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Rom/Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Durch die Heilige Pforte des Petersdoms sind am Sonntag, 11. Mai, die über 40&nbsp;Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums Würzburg bei ihrer Wallfahrt zum Heiligen Jahr der Hoffnung gegangen. Betend und singend, vornweg ein Vortragekreuz mit dem Motiv des Heiligen Jahres, brach die Gruppe aus Unterfranken bei strahlendem Sonnenschein von der für das Heilige Jahr komplett verkehrsfrei umgestalteten Piazza Pia bei der Engelsburg auf. Auf einer eigens für Wallfahrer abgesperrten Spur entlang de Via della Conciliazione zog die Gruppe in den Petersdom. Zu ihr waren kurzfristig drei Pilger aus der Oberpfalz und einer aus Schlesien dazugestoßen.</p><p>Auf dem Weg durch das größte Gotteshaus der Welt bahnten Freiwillige den Pilgergruppen den Weg durch die Touristengruppen und Einzelpilger. Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran, Geistlicher Begleiter der Pilgerfahrt, betete mit den Pilgern in den Anliegen des Heiligen Vaters. An der Confessio, dem abgesenkten Andachtsraum über dem Grab des Apostels Paulus, sprach die Gruppe das Glaubensbekenntnis und empfing von Vorndran den Segen.</p><p>Begonnen hatte der Tag mit einem Sonntagsgottesdienst in der Basilika Sant‘Onofrio auf dem Gianicolo. In dieser Kirche feierte Bischof Dr. Franz Jung am 11. Oktober 1992 seine Primiz. Seit 1945 ist die Klosterkirche geistlicher Sitz des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Heute ist sie zudem die Titularkirche von Kardinal Pierbattista Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem.</p><p>Im Anschluss an den Gottesdienst lief die Würzburger Gruppe zum nahen Petersplatz, um am Regina-Coeli-Gebet mit Papst Leo XIV. teilzunehmen. Zahlreiche Blaskapellen und Spielmannszüge zogen musizierend ein und verkürzten so die Wartezeit bis zur Mittagsstunde. Das Mittagsgebet hielt der Papst nicht wie üblich vom Fenster des Apostolischen Palastes, sondern von der zentralen Loggia des Petersdoms, auf der er sich nach seiner Wahl am Donnerstag, 8. Mai, erstmals gezeigt hatte. Rund 100.000&nbsp;Menschen waren auf dem Petersplatz versammelt und begrüßten den neuen Papst mit Begeisterung.</p><p>###GALERIE###</p><p>Leo XIV. nutzte sein erstes Mittagsgebet als neu gewähltes Oberhaupt der katholischen Kirche für einen eindringlichen Appell an die Weltgemeinschaft: „Nie wieder Krieg!“ Er wandte sich an die „Großen der Welt“ und forderte ein Ende der weltweiten Konflikte. Besonders hob er die Situation in der Ukraine hervor, betonte sein Mitgefühl mit dem leidenden Volk und rief dazu auf, alles für einen „echten, gerechten und dauerhaften Frieden“ zu tun. Ebenso sprach er die Lage im Gazastreifen an, drängte auf ein sofortiges Ende der Kämpfe, humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung und die Freilassung der Geiseln. Den angekündigten Waffenstillstand zwischen Indien und Pakistan begrüßte er ausdrücklich und forderte dessen Fortbestand. Abschließend bat er um das „Wunder des Friedens“.</p><p>Ein weiteres zentrales Thema war der Weltgebetstag für geistliche Berufungen, der auf den vierten Sonntag der Osterzeit fällt. Leo XIV. rief dazu auf, besonders für Berufungen zum Priestertum und zum Ordensleben zu beten. Er betonte, wie dringend die Kirche solche Berufungen brauche, und ermutigte junge Menschen, keine Angst vor einer Berufung zu haben und die Einladung der Kirche und Christi anzunehmen. Der Papst unterstrich die Bedeutung glaubwürdiger Vorbilder in der Kirche und ermutigte alle Gläubigen, „Hirten nach seinem Herzen“ zu sein, also einander in Liebe und Wahrheit zu helfen und zu begleiten. Jeder Christ, unabhängig vom Lebensstand, sei dazu berufen, anderen beizustehen und sie auf ihrem Weg zu unterstützen. Zum Muttertag übermittelte Leo XIV. einen herzlichen Gruß an alle Mütter, verbunden mit einem Gebet für sie und für die bereits verstorbenen Mütter.</p><p>Generalvikar Vorndran erinnerte zum Abschluss des Mittagsgebets daran, dass der Papst von der Loggia aus auf den Obelisk in der Mitte des Petersplatzes blicke. Das Monument sei dasselbe, das Petrus bei seiner Hinrichtung im Circus des Nero auf den Vatikanischen Hügeln gesehen habe. „Damit wird er an die Nachfolge Petri erinnert und daran, dass auch er aufgerufen ist, Zeugnis für Jesus zu geben – wenn es sein muss, auch mit seinem Leben.“</p><p class="text-right"><em>Aus Rom berichtet Markus Hauck (POW)</em></p><p>(2025/0485; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Bischof Franz Jung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65376</guid><pubDate>Fri, 09 May 2025 22:33:59 +0200</pubDate><title>Am Grab von Papst Franziskus</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/am-grab-von-papst-franziskus/</link><description>Würzburger Rompilger feiern Messe in der Sforza-Kapelle von Maria Maggiore ─ Generalvikar Vorndran hat eigene Theorie, warum der neue Mann auf dem Stuhl Petri den Namen Leo wählte</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Rom/Würzburg </strong>(POW) In der Basilika Maria Maggiore, wenige Meter neben dem Grab von Papst Franziskus, haben mehr als 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums Würzburg mit Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran am Freitag, 9. Mai, einen Gottesdienst gefeiert. Die „Pilger der Hoffnung“ durchschritten zuvor bei ihrer Wallfahrt die eigens fürs Heilige Jahr geöffnete Heilige Pforte der Basilika auf dem Esquilin, einem der sieben Hügel Roms.</p><p>In seiner Predigt bei der Messe in der von Michelangelo als Spätwerk geschaffenen „Capella Sforza“ schlug Vorndran einen Bogen von Papst Franziskus zum am Vortag im Konklave gewählten Papst Leo XIV. Beide verstünden sich in der Nachfolge des heiligen Petrus, dem der auferstandene Jesus am Ufer des Sees von Tiberias den Auftrag gibt: „Weide meine Schafe.“ Diese Worte symbolisierten die Beauftragung des Petrus als Hirte der Gemeinschaft der Gläubigen, also als geistlicher Führer der Jüngerschaft und der frühen Kirche. Dass der neue Mann auf dem Stuhl Petri als 267. Papst den Namen Leo gewählt habe, sei weniger ein Hinweis auf namensgleiche Päpste und deren kirchenpolitisches Programm zu verstehen, sagte Vorndran.</p><p>Vielmehr verstehe sich Papst Leo in gleicher Weise in der Nachfolge wie es Bruder Leo, der liebste Gefährte des Ordensgründers, in Bezug auf den heiligen Franziskus empfunden habe. Die Beziehung zwischen Franziskus und Bruder Leo sei geprägt gewesen von tiefer Freundschaft, gegenseitigem Vertrauen und spiritueller Verbundenheit. „Franziskus begegnete Leo mit großer Fürsorge, Trost und persönlicher Zuwendung. Leo wiederum war ein treuer Nachfolger, der das geistliche Erbe seines Meisters bewahrte und weitergab“, erklärte der Generalvikar.</p><p>Die Sforza-Kapelle in Maria Maggiore ist das Mausoleum der Kardinäle Guido Ascanio Sforza di Santa Fiora und Alessandro Sforza. Den beiden Brüdern gelang es 1562, den 87-jährigen Michelangelo in das Projekt einzubeziehen. Der italienische Renaissancekünstler entwarf den schrägen, rechteckigen Grundriss mit viel Bewegung, elliptischen Seitenapsiden und einem quadratischen Raum für den Altar.</p><p>###GALERIE###</p><p class="western text-right"><span style="line-height:100%"><i>Aus Rom berichtet Markus Hauck (POW)</i></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><span style="font-style:normal">(2025/04</span><span style="font-style:normal">83; E-Mail voraus)</span></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen:</b></u> Fotos abrufbar im Internet</i></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65354</guid><pubDate>Fri, 09 May 2025 10:24:35 +0200</pubDate><title>Pünktlich zum weißen Rauch auf dem Petersplatz</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/puenktlich-zum-weissen-rauch-auf-dem-petersplatz/</link><description>Pilger aus Würzburg beim ersten Auftritt von Papst Leo dabei – Ein Erlebnis und ein Medienspektakel</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rom/Würzburg</strong> (POW) Ein Raunen geht durch die Menge. Dann blicken alle auf dem Petersplatz in Richtung des Schornsteins an der Sixtinischen Kapelle. Es ist kurz nach 18 Uhr am Donnerstag, 8. Mai. Weißer Rauch quillt empor. Die Glocken des Petersdoms beginnen zu läuten. „Hab‘ ich nicht gesagt, wir kommen pünktlich dazu?“, ruft Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran der kleinen Gruppe von Frauen und Männern aus dem Bistum Würzburg zu.</p><p>Nach einer ausführlichen Tour durch das touristische Rom am ersten Tag der Wallfahrt zum Heiligen Jahr für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums haben an diesem Abend nicht mehr alle die Energie, sich durch die Menschenmenge in der&nbsp;Via della Conciliazione, der Straße, die von der Engelsburg direkt zum Vatikan führt, zu schlängeln. Es geht vorbei an geschätzt 100 Fernsehkameras, die ebenerdig in einem abgesperrten Bereich der Straße stehen. Ebenso viele haben auf zwei erhöhten Gerüsten an der Engelsburg und gegenüber des Petersplatzes Aufstellung bezogen.</p><p>###GALERIE###</p><p>An den Sicherheitsschleusen in den Kolonnaden stauen sich die Massen, die auf den Petersplatz drängen. Zwei italienische Polizisten in Overalls weisen die Deutschen in Richtung einer gerade geöffneten Gasse mit Röntgengerät. Kaum haben Vorndran und seine Begleiter den Platz betreten und sich mittig vor der Loggia des Petersdoms platziert, bricht der Jubel los.&nbsp; „Es ist eine unfassbare Stimmung. Die Leute sind völlig aus dem Häuschen“, sagt der Würzburger Generalvikar. Heute bei einem solchen Weltereignis dabei zu sein, „einfach weil wir als Pilger der Hoffnung im Heiligen Jahr hierhergekommen sind – das ist schon ein großes Glücksgefühl“.</p><p>Dommesner Thomas Schumann ist in der ehemaligen DDR aufgewachsen. Er bringt es auf die kurze Formel: „Einmalig, ein Gefühl wie damals bei der Wende.“&nbsp; Alexandra Eck, zuständig für die Besucherpastoral am Würzburger Kiliansdom, schaut gebannt in Richtung des Balkons. „Jetzt wird es spannend.“ Wer der neue Papst ist, weiß auf dem gesamten Platz noch keiner.</p><p>Mit dröhnenden Trommelschlägen marschieren uniformierte Blaskapellen von Militär und Polizei zusammen mit der Schweizer Garde, gekleidet in ihre bunten Festtagsuniformen und mit rotem Federschmuck an ihren Helmen, über den Platz und die Treppen hinauf zum erhöhten Vorplatz an der Fassade des Petersdoms.</p><p>Fast eine Stunde ist seit den verheißungsvollen Rauchzeichen vergangen. Die Menschen auf dem Platz haben sich die Zeit mit dem Drehen von Videos und dem Winken in Richtung der Fernsehkameras vertrieben. Da öffnen sich die Türen der Mittelloggia und Kardinal Dominique Mamberti, der dienstälteste Kardinaldiakon unter 80 Jahren, tritt heraus. „Annuntio vobis gaudium magnum: Habemus Papam!“</p><p><iframe src="https://bistumwuerzburg.podigee.io/168-eindrucke-von-der-papstwahl/embed?context=external&amp;theme=default" style="border: 0" frameborder="0" height="100" width="100%"></iframe></p><p>Robert Francis Prevost laute sein weltlicher Name, als Papst werde er sich Leo XIV. nennen, verkündet Mamberti. „Das ist ein sehr guter, ernstzunehmender Mann. Ein absoluter Überraschungskandidat“, kommentiert das der Generalvikar.</p><p>An den Fenstern links und rechts vom zentralen Balkon sind schon die Kardinäle zu sehen. Dort, wo gleich der neue Papst erwartet wird, drapieren eilig Vatikanbedienstete eine große Fahne mit dem Wappen des Vatikans über dem Geländer. „Papa Leone“ klingen derweil schon die Sprechchöre über den Platz. Nach Minuten des Wartens ist es dann endlich so weit: Papst Leo betritt unter tosendem Beifall die Bildfläche. Freude und Rührung sind ihm gleichermaßen anzusehen. Für die Menschen auf dem Platz bieten zahlreiche Videoleinwände besten Blick. Eine Drohne kreist über der Menge und bietet immer wieder spektakuläre Bilder aus der Vogelperspektive.</p><p>In geschmeidigem Italienisch spricht Papst Leo zu den Menschen: „Friede sei mit Euch allen.“ An seinen Vorgänger Franziskus anknüpfend, sagt er, dass Gott alle Menschen ohne Bedingungen liebe. Er grüßt besonders die Menschen in Peru, ruft die Kirche dazu auf, eine synodale Kirche zu sein, die sich auf dem Weg befindet, immer den Frieden und die Nächstenliebe sucht und besonders denjenigen nahe ist, die leiden. Zum Schluss erteilt er den Gläubigen den Segen. „Viva il Papa“ – „Es lebe der Papst“ hallt es wie zum Dank vielfach laut über den Platz.</p><p>Mit einer Mischung aus Erstaunen und Begeisterung stehen die Würzburger da und schauen sich an. „Sehr sympathisch.“ „Ein faszinierender Mann.“ „Dass wir ein solches Ereignis miterleben, hätten wir uns nicht träumen lassen, als wir heute Morgen um 3 Uhr an der Residenz in den Bus in Richtung Flughafen gestiegen sind.“</p><p>Fotos oder Videos an die Menschen daheim schicken, um von dem außergewöhnlichen Ereignis zu berichten und eine erste Einschätzung des Neuen zu geben? Das funktioniert erst so richtig, als sich gegen 20&nbsp;Uhr der Petersplatz leert. Ein solches Weltereignis bringt offensichtlich auch die moderne Technik an ihre Grenzen.</p><p class="text-right"><em>Aus Rom berichtet Markus Hauck (POW)</em></p><p>(2025/0479; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Reportagen</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Würzburg</category><category>Papst Leo XIV</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65142</guid><pubDate>Tue, 29 Apr 2025 10:43:50 +0200</pubDate><title>Bischof Jung: Bahnhofsmission ein „Hoffnungsort“</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/bischof-jung-bahnhofsmission-ein-hoffnungsort/</link><description>Würzburg (POW) Die Bahnhofsmission Würzburg hat Bischof Dr. Franz Jung am Sonntagabend, 27. April, in seiner Predigt im Würzburger Kiliansdom als „Hoffnungsort“ gewürdigt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Zum Auftakt der Osterpredigtreihe zum Thema „Hoffnung“ aus Anlass des Heiligen Jahrs 2025 betonte Bischof Jung, dass die Bahnhofsmission Menschen in Not nicht nur praktisch helfe, sondern ihnen auch ein Stück Würde und Hoffnung zurückgebe. Die Einrichtung sei ein Ort zwischen Endstation und neuer Wegstrecke, zwischen offener Tür und erfahrenem Ausschluss, zwischen Hilfsbereitschaft und menschlicher Ohnmacht. Hoffnung entstehe dabei gerade im Spannungsverhältnis zwischen harter Realität und der Aussicht auf Veränderung, erklärte der Bischof. Einmal im Monat leiste er dort selbst Dienst. „Die Besucherinnen und Besucher der Bahnhofsmission sind für mich die beeindruckendsten Pilgerinnen und Pilger der Hoffnung.“ Am Sonntag, 4. Mai, predigt um 18.30 Uhr in der Abendmesse im Kiliansdom Pastoralreferentin Doris Schäfer zum Thema „Hoffnung hinter Gittern? Gefängnisseelsorge“.</p><p>(1825/0433; E-Mail voraus)</p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Kurzmeldungen</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Würzburg</category><category>Bischof Franz Jung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65107</guid><pubDate>Mon, 28 Apr 2025 08:21:05 +0200</pubDate><title>„Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen“</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/die-hoffnung-aber-laesst-nicht-zugrunde-gehen/</link><description>Predigt von Bischof Dr. Franz Jung im Würzburger Kiliansdom in der Predigtreihe in der Osterzeit im Heiligen Jahr 2025 zum Thema „Hoffnungsorte“ am Sonntag, 27. April 2025 zum Thema: Die Bahnhofsmission in Würzburg</description><content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schwestern und Brüder,</p><p>in der Predigtreihe im Dom anlässlich des Heiligen Jahres mit dem Motto „Pilger der Hoffnung“ soll es um Hoffnungsorte gehen. Ich darf als Bischof heute den Anfang machen mit meinem Hoffnungsort, der Bahnhofsmission in Würzburg. Zu Beginn will ich kurz erzählen, wie ich zu diesem Ort kam. Alles begann mit der Bischofsweihe!</p><h3>Das Weiheversprechen, den Armen und Heimatlosen beizustehen</h3><p>„Bist du bereit, um des Herrn willen den Armen und den Heimatlosen und allen Notleidenden gütig zu begegnen und zu ihnen barmherzig zu sein?“ So wurde ich vor der Weihe gefragt. Ich habe diese Frage mit „Ja“ beantwortet und im Anschluss daran nach einer Möglichkeit gesucht, diesem Versprechen sichtbaren Ausdruck zu verleihen. Als Bischof besucht man viele soziale Einrichtungen der Caritas und anderer Träger der Wohlfahrtspflege. Aber ich wollte nicht nur „Alibi“-Besuche machen, sondern ein festes Engagement eingehen, das den Ernst meines Weiheversprechens unterstreicht.</p><h3>Festakt zu „120 Jahre Bahnhofsmission Würzburg“</h3><p>Dann kam der Festakt „120 Jahre Bahnhofsmission Würzburg“ im Jahr 2019. Es war eine beeindruckende Feier, an deren Ende der Aufruf stand, die Bahnhofsmission zu unterstützen, sei es mit Geld oder Sachspenden, oder gar mit der eigenen Zeit.</p><p>Ich weiß noch, wie ich von diesem Festakt zurückkam und mir sagte: „Das ist es“.</p><p>Hier kannst du dich einbringen. Es ist nur wenige Gehminuten vom Bischofshaus entfernt. Du brauchst keine Spezialausbildung. Eine feste Schicht einmal im Monat mit vier Stunden muss drin sein - trotz der Terminfülle im bischöflichen Kalender.</p><h3>Bahnhofsmission als Hoffnungsort?</h3><p>Doch ist die Bahnhofsmission wirklich ein Hoffnungsort? Darüber kann man sich trefflich streiten. Der erste Eindruck scheint dem jedenfalls zu widersprechen. Schon mein allererster Dienst in der Bahnhofsmission konfrontierte mich mit allen Spielarten des Elends, die man meist nur theoretisch kennt, aber denen man hier ungefiltert begegnet: Armut, Einsamkeit, Fluchterfahrung, Obdachlosigkeit, Suchtverhalten, Arbeitslosigkeit und Krankheiten aller Art, die die gewohnten Begleiterscheinungen der Not sind.</p><p>Das alles an einem Ort geballt stimmt einen alles andere als hoffnungsvoll. Im Gegenteil. Es war ein Schock, der Armut in ihren vielen Gesichtern – Gesichtern im wahrsten Sinne des Wortes! – nämlich in Menschen, zu begegnen, so ganz offen und ungeschönt. Angesichts dieser Erfahrung mag man mit Recht fragen, ob die Bahnhofsmission überhaupt ein Hoffnungsort ist oder doch das Gegenteil dessen.</p><h3>Hoffnung besteht in Spannungsverhältnissen</h3><p>Zur Beantwortung dieser Frage hilft es zu klären, was Hoffnung auszeichnet. Erst wenn geklärt ist, was die Hoffnung ausmacht, kann auch der Frage nachgegangen werden, ob die Bahnhofsmission ein Hoffnungsort ist oder nicht. Was also zeichnet die Hoffnung aus? Hoffnung, so würde ich sagen, ist kein fester Zustand, sondern Hoffnung bezeichnet immer ein Spannungsverhältnis. Die Hoffnung lebt in der Spannung zwischen einem unerwünschten Ist-Zustand und der Aussicht darauf, dass es einmal besser wird, dass sich vielleicht sogar einmal der Ideal-Zustand einstellt. Die Hoffnung zeigt sich dabei als innere Spannkraft, die nicht klein beigibt, sich nicht unterkriegen lässt, sondern sich ausstreckt nach der Veränderung zum Besseren.</p><p>Lässt sich die Hoffnung als Spannungsverhältnis beschreiben, kann man auch die Bahnhofsmission als Hoffnungsort bezeichnen. Denn die Arbeit in der Bahnhofsmission bleibt voller Spannungen, die jeder, der sich dort engagiert, erfährt. Von einigen dieser Spannungsverhältnisse möchte ich kurz erzählen.</p><h3>Bahnhofsmission in der Spannung zwischen Endstation und Haltestelle</h3><p>Das beginnt beim Bahnhof selbst. Er ist einerseits der Ort höchster Mobilität. Andererseits aber auch der Ort, an dem sich all diejenigen versammeln, für „die der Zug im Leben abgefahren“ zu sein scheint. Man erschrickt nachgerade über die vielen Metaphern, die der Welt des Bahnhofs entlehnt sind, um menschliche Not zu beschreiben. Da ist die Rede von denen, „die auf dem Abstellgleis gelandet sind“, oder von den „Abgehängten“ und „Ausrangierten“.</p><p>Inmitten dieser Spannung versteht sich die Bahnhofsmission bewusst als Haltestelle, nicht als Endstation. Auch wenn sie auf den ersten Blick für viele wie eine Endstation erscheinen mag, von ihrem Selbstverständnis her will die Bahnhofsmission dennoch Haltestelle sein. Ein Ort, um einzukehren und aufzutanken. Ein Ort, um Kraft zu schöpfen für die nächste Wegetappe, wie auch immer sie aussehen mag. Denn die Hoffnung geht voran und bleibt nicht stehen. Sie streckt sich immer neu nach dem aus, der vor uns liegt, nach Christus selbst (Phil 3,13).</p><h3>Bahnhofsmission in der Spannung zwischen zugeschlagenen Türen und offener Tür</h3><p>„Wo soll ich denn hin? Ich kann nirgendwo hin…“ so schrie neulich jemand seine ganze Verzweiflung heraus, nachdem ihm wieder einmal die Tür gewiesen worden war. In der Bahnhofsmission begegnet man Menschen, hinter denen sich im Leben viele Türen geschlossen haben. Sie haben keinen Ort, wo sie hingehören und wo sie hinkönnten. Deshalb fahren sie oft ziellos durch die Lande, ohne jemals anzukommen.</p><p>Angesichts so vieler verschlossener Türen will die Bahnhofsmission die Tür offenhalten. Und zwar für 24 Stunden an sieben Tagen die Woche. Es ist der einzige Ort in Würzburg, der immer geöffnet ist und an dem man immer jemanden antreffen kann. Das macht die Bahnhofsmission so besonders. „Siehe, ich habe vor dir eine Tür geöffnet, die niemand mehr schließen kann“ wird in der Offenbarung des Johannes zum Engel der Gemeinde von Philadelphia gesagt (Offb 3,8). „Philadelphia“ aber heißt übersetzt „Bruderliebe“. Diese Bruderliebe hält in Gestalt der Bahnhofsmission die Tür immer offen. Das macht sie zu dem Hoffnungsort unserer Stadt.</p><h3>Bahnhofsmission in der Spannung zwischen Hilfsangebot und Ohnmacht</h3><p>Wer bei der Bahnhofsmission arbeitet, muss lernen, mit der Spannung zwischen Helfen-Wollen und Ohnmacht zurechtzukommen. So ging es mir jedenfalls am Beginn meiner Tätigkeit. Man kommt mit viel Idealismus und will helfen. Aber das Gegenüber entscheidet, ob es die Hilfe annehmen will und oder nicht. So habe ich anfangs mehrfach versucht, jemandem eine Arbeitsstelle zu verschaffen, spürte aber bald, dass der andere nicht zieht und im Letzten eigentlich auch gar nicht will.</p><p>Das zeigte mir, dass es nicht darum geht, für andere etwas zu tun, sondern dass man es immer mit ihnen tun muss. Der Mensch, der mir begegnet, entscheidet frei darüber, was für ihn gut ist und was nicht. Meine Hoffnung ist noch lange nicht seine Hoffnung. Hoffnungsort wird die Bahnhofsmission erst dort, wo man einander zuhört und verstehen lernt, was jetzt ein nächster guter Schritt sein könnte und was mein Beitrag dabei sein könnte. Denn im Letzten muss jeder sein Leben selbst in die Hand nehmen. Ich aber darf für ihn hoffen und ihn dabei begleiten, ohne ihn jedoch zu bevormunden oder zu meinen, ich wüsste es besser. Hoffnung gibt frei, ohne fallen zu lassen. Wie sagt es Paulus so schön: „Unsere Hoffnung für euch ist unerschütterlich“ (2 Kor 1,7).</p><h3>Bahnhofsmission in der Spannung zwischen Verlust und Bewahren der Würde</h3><p>„Ich bin doch kein Unmensch!“ Dreimal wiederholte der Gast lautstark diesen Satz. Er klang wie der Einspruch gegen ein Urteil. Oder wie eine Selbstvergewisserung gegen alle äußere Evidenz. Oder wie eine letzte, trotzige Behauptung der eigenen Würde. Mensch oder Unmensch? Bei der Bahnhofsmission geht es immer um das spannungsreiche Thema Würde. Würde als Selbstachtung. Würde, die von anderen mit Füßen getreten wurde. Würde, die man einklagen möchte, auch wenn kaum eine Aussicht besteht, mit der Klage durchzukommen.</p><p>Wenn Hoffnung auf Überleben dadurch gesichert wird, die Würde des Anderen zu wahren, ihn in seiner Würde zu bestärken und ihn so zu ermutigen, sich nicht aufzugeben, dann ist die Bahnhofsmission ein Hoffnungsort. Menschen dürfen hierherkommen ohne Vorbedingungen, ohne sich rechtfertigen zu müssen, ohne Berechtigungs- oder Bezugsscheine. Sie sind hier immer willkommen und angenommen, denn ihre Würde gewinnen sie von Christus her, den wir in den Armen erkennen und dem wir in den Armen dienen (Mt 25,40).</p><h3>Bahnhofsmission in der Spannung zwischen Zuversicht und Zynismus</h3><p>Wer an der Armutsgrenze arbeitet, braucht Ausdauer und jede Menge Idealismus. Ausdauer, weil die Armut göttliche Eigenschaften hat, wie Hans Magnus Enzensberger einmal pointiert sagte. Denn Armut ist „allgegenwärtig“ und „ewig“. Ein Ende des eigenen Engagements ist nicht absehbar.</p><p>Zugleich braucht man eine gehörige Portion Frustrationstoleranz. Oftmals überkommt einen der Eindruck, als würden Menschen seit Jahren auf der Stelle treten. Ein Fortschritt ist trotz aller Unterstützung nicht in Sicht. Es sind immer wieder die gleichen Geschichten von Benachteiligung und Unrecht, von Verletzungen und Zurücksetzungen, in die sich Besucherinnen und Besucher verheddern und nicht mehr herauskommen. Auch dabei überkommt einen als Mitarbeiter der Bahnhofsmission bisweilen ein Gefühl von Müdigkeit und Mutlosigkeit, manchmal auch von Ärger oder Frust. Die Frage, kann ich eigentlich irgendetwas bewirken, kann ich wirksame Hilfe leisten, sie bohrt und geht an die Substanz.</p><p>Ausgespannt zwischen Zweckoptimismus einerseits und drohendem Zynismus andererseits geht man seinen Verpflichtungen nach. Rettung bietet in solchen Situationen oftmals der Humor. In der Tat lachen wir oft und viel: über die unfreiwillige Situationskomik des Alltags, über eine ironische Bemerkung oder eine lustige Begebenheit, von der jemand zu berichten weiß. Der Humor bietet die Möglichkeit innerer Distanzierung. Er ist eine Einladung, einmal einen Schritt zurückzutreten, durchzuatmen und sich nicht zu wichtig zu nehmen. Ja, auch der Humor ist eine Form der Hoffnung. Denn wer noch lachen kann, der hat sich erhoben über das Bedrängende der gegenwärtigen Notsituation, der geht nicht auf oder gar unter in der Erfahrung der Vergeblichkeit. Geteilte Freude stärkt die gemeinsame Hoffnung in die Sinnhaftigkeit dessen, was man tut. Nicht umsonst mahnt der Apostel Paulus „Seid fröhlich in der Hoffnung“ (Röm 12,12). Denn aus der Freude erwächst die Geduld, die wiederum durch das Gebet gestärkt wird.</p><h3>Bahnhofsmission in der Spannung zwischen christlichen Engagement und fehlgeleitetem Ersatz staatlicher Fürsorge</h3><p>Wie oft höre ich den Satz: Wenn die Stadt und der Staat ihren Verpflichtungen endlich nachkämen, dann bräuchte es gar keine Bahnhofsmission. Ein Satz, in dem der Vorwurf mitschwingt, dass man durch eine Anlaufstelle wie die Bahnhofsmission die nötigen Maßnahmen der öffentlichen Hand geradezu verhindere und den Armutszustand auf Dauer stelle, anstatt das Problem bei der Wurzel zu packen.</p><p>Bei allen richtigen Überlegungen verkennt eine solche Argumentation, dass es trotz der bestehenden Unterstützungsangebote immer Menschen geben wird, die durch alle Sicherungsnetze fallen, aus welchen Gründen auch immer. Wie sagt Jesus im Johannesevangelium so provozierend: „Die Armen habt ihr immer bei euch. Mich aber habt ihr nicht immer bei euch“ (Joh 12,8). Wer aber Christus hat, der hat auch durch ihn einen Blick für die allgegenwärtigen Armen.</p><p>Insofern kann und will die Bahnhofsmission nicht die öffentliche Armenfürsorge ersetzen. Sie will für die da sein, für die es keine Hilfen gibt. Insofern macht sie auch immer wieder auf Nöte aufmerksam, die bislang noch nicht im Blick waren. Der Hoffnungsort Bahnhofsmission hat dadurch etwas Prophetisches. Er lädt dazu ein, genauer hinzuschauen und zielgerichteter zu helfen.</p><h3>Die Besucher der Bahnhofsmission als „Pilgerinnen und Pilger der Hoffnung“</h3><p>Ich komme zum Schluss. „Wir rühmen uns der Bedrängnisse; denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld, Geduld aber Bewährung, Bewährung Hoffnung. Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist“ (Röm 5,3-5). So schreibt der Apostel Paulus im Römerbrief.</p><p>Wenn die Bedrängnisse zur Schule der Hoffnung werden, dann wird man auch die Bahnhofsmission als Schule der Hoffnung bezeichnen können. Denn hier lernt man die vielfachen Bedrängnisse der Menschen kennen. Hier übt man sich in der Geduld. Hier ist man im Einsatz auf Bewährung. Auch dass die Hoffnung das unverfügbare Geschenk des Heiligen Geistes bleibt, lernt man hier. Es ist der österliche Geist der Auferstehung, der an das neue Leben glaubt. „Hoffnung oftmals wider alle Hoffnung“, wie derselbe Paulus sagt (Röm 4,18).</p><p>&nbsp;Durch sie wird die Bahnhofsmission zum „Feldlazarett“, also genau zu dem, was der gestern zu Grabe getragene Papst Franziskus von seiner Kirche forderte. Zum Ort, an dem die göttliche Barmherzigkeit den Armen und Notleidenden vermittelt wird. Zum Ort, an dem man die eigene Verletzlichkeit zeigen kann und darf, wie der Auferstandene dem Apostel Thomas seine Wunden zeigt im heutigen Evangelium. Weil der Herr die Wunden in neues Leben gewandelt hat, dürfen wir die berechtigte Hoffnung hegen, dass unser Einsatz nicht vergebens ist.</p><p>Die Besucherinnen und Besucher der Bahnhofsmission sind für mich jedenfalls die beeindruckendsten „Pilgerinnen und Pilger der Hoffnung“. Jeden Tag beginnen sie aufs Neue mit ihrer Pilgerschaft. Jeden Tag trägt sie die Hoffnung, nur heute etwas zu essen zu bekommen, nur heute die Erfahrung der Wertschätzung zu machen, nur heute einem freundlichen Gesicht zu begegnen und nur heute ein wirkliches Gespräch zu finden. Die Bitte um das tägliche Brot aus der Hand des himmlischen Vaters leben sie so konkret wie nur wenige von uns. Lassen wir sie auf dieser Pilgerreise nicht allein. Stärken wir sie in ihrer Hoffnung durch unsere Aufmerksamkeit und Zuwendung. Denn die gemeinsame Hoffnung lässt niemanden zugrunde gehen. Genau dafür steht die Bahnhofsmission, auch hier in Würzburg. Amen.</p>
]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Dokumentationen</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Würzburg</category><category>Bischof Franz Jung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64916</guid><pubDate>Sun, 20 Apr 2025 12:14:48 +0200</pubDate><title>„Christus lebt. Und sein Herz schlägt auch in uns. Halleluja!“</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/christus-lebt-und-sein-herz-schlaegt-auch-in-uns-halleluja/</link><description>Bischof Jung an Ostern: Wo Menschen sich mit Jesu Herzschlag verbinden, haben sie Anteil an der Auferstehung – Predigt in der Osternacht: „Mit Christus dürfen wir ausbrechen aus unserer Unterdrückung“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Es ist wichtig, innezuhalten, um die belebende und heilende Gegenwart des auferstandenen Herrn Jesus Christus zu spüren. „Wo sein Herz schlägt, lebt die Welt wieder auf, werden die Wunden geheilt und kehrt die Freude zurück. Wo wir uns mit seinem Herzschlag verbinden, haben wir Anteil an der Kraft der Auferstehung“, hat Bischof Dr. Franz Jung am Ostersonntag, 20. April, im Kiliansdom gesagt. In der Osternacht am Samstag, 19. April, betonte der Bischof: „Mit Christus dürfen wir aufbrechen aus unserer Unterdrückung. Mit Christus singen wir dem alten Pharao, der unser Leben immer neu versklaven will, unser ,Let my people go' ins Gesicht.“&nbsp;</p><p><br />In der Osternacht erinnerte Bischof Jung daran, dass beim Bauernaufstand vor 500 Jahren diese auf Israel verwiesen hätten, das in seiner Not zu Gott rief und von Gott gerettet wurde. „Für die Bauern war die Geschichte vom Durchzug durchs Rote Meer ins verheißene Land keine Erzählung aus fernen Zeiten.“ Für sie sei es eine Geschichte mit revolutionärem Potential gewesen, mit der sich die Hoffnung auf einen echten Neubeginn verbunden habe.&nbsp;</p><p>„Auch nach dem Bauernkrieg wurde die Exodusgeschichte immer wieder zum Fanal, aufzustehen aus der Unterdrückung, aufzubrechen ins verheißene Land“, sagte der Bischof. Das gelte vom Protest der schwarzen Sklaven in den Südstaaten gegen ihre Herren bis hin zur Befreiungstheologie Lateinamerikas. Im Spiritual „When Israel was in Egypt's land“ unterstreiche der Refrain „Let my people go“ die Hartnäckigkeit, mit der aus tiefem Gottvertrauen die Forderung, wegziehen zu können, vorgetragen werde. Die Kirche lese in der Osternacht als Heilsgeschichte zum Aufstehen und zur Auferstehung. „Wo sind wir nicht mehr Herren unseres Lebens? Wo können wir gar nicht die Früchte unserer Arbeit genießen? Wo bräuchten wir den Mut, zum Pilger oder zur Pilgerin der Hoffnung zu werden, um wirklich neu anzufangen?“ In der Osternacht dürften die Christen mit Christus aufbrechen aus ihren persönlichen Unterdrückungen. „Heute Nacht ist der Exodus meine persönliche Heilsgeschichte.“</p><p>Die Feier der Osternacht begann am Feuer im Domkreuzgang. Nach der Segnung des Osterfeuers entzündete Bischof Jung die große Osterkerze an den Flammen mit den Worten: „Christus ist glorreich auferstanden vom Tod. Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen.“ Danach wurde das Osterlicht in Begleitung von Mitgliedern des Domkapitels in den dunklen Kiliansdom getragen und an die Gläubigen weitergereicht. Während der Lichtfeier sang Diakon Ordinariatsrat Dr. Martin Faatz das österliche Exsultet, den Lobgesang auf die Osterkerze. Lektoren trugen Lesungen aus dem Alten Testament vor. Beim Gloria läuteten die Glocken des Domes nach den stillen Tagen seit Gründonnerstag wieder. Lesung und Evangelium des Neuen Testaments berichteten von der Auferstehung Jesu. Der Lichtfeier schlossen sich die allgemeine Tauferneuerung und die Eucharistiefeier an. Den musikalischen Rahmen gestaltete neben Domorganist Professor Stefan Schmidt die Mädchenkantorei am Würzburger Dom unter der Leitung von Domkapellmeister Alexander Rüth mit „Antwortgesängen zur Osternacht“ von Alexander Rüth und Otmar Faulstich, „Surrexit pastor bonus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, „O filii et filiae“ (Oratorium Christus) von Franz Liszt, „Messe pour deux voix égales“ von Cecile Chaminade und „Incantation pour un jour saint“ (Lumen Christi) von Jean Langlais.&nbsp;&nbsp;</p><p>###GALERIE###</p><p>Am Ostersonntag setzte Bischof Jung seinen roten Faden „Herz“ fort, der sich durch die drei österlichen Tage zog. Die Diagnose „Es fehlt das Herz“, die Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Dilexit nos“ über die Herz-Jesu-Verehrung stelle, treffe zunächst auch auf Maria von Magdala zu. Deren Herz sei zunächst in der Trauer zerbrochen. Der Papst betone: „Jeder Mensch braucht eine ,Mitte' für sein Leben, eine Quelle der Wahrheit und der Güte, aus der er in der Abfolge der verschiedenen Situationen und in der Mühe des Alltags schöpfen kann.“ Beim stillen Innehalten werde die Gegenwart Christi, des Herzens der Welt, spürbar, betont der Papst. Maria von Magdala hat laut Bischof Jung die Mitte für ihr Leben verloren. „Die Trauer zeigt sich als innere Leere, die sich ausdrückt im hilflosen Ausharren am Grab.“ Sie wisse nicht, wohin sie gehen solle und wohin sie gehöre. „Jeder Mensch braucht eine Quelle der Wahrheit und der Güte, aus der er in der Abfolge der verschiedenen Situationen und in der Mühe das Alltags schöpfen kann.“ Das geöffnete Herz Jesu am Kreuz sei die Quelle der Wahrheit und der Güte. „Diese Quelle fließt immerdar, aber an uns ist es, diesen Quell zu den verschiedenen Situationen und in die Mühe des Alltags zu leiten.“&nbsp;</p><p>Im stillen Innehalten zeige sich die Größe der Maria von Magdala, „weil das Innehalten zu jeder Erfahrung von Auferstehung gehört. Denn wir können Auferstehung nicht machen, nicht erzwingen, nicht erlernen, nicht einüben. Wir können nur den Raum dafür in unserem Leben bereiten“, sagte Bischof Jung. &nbsp; Es gehe darum, nicht nur das Pochen des eigenen Herzschlags, sondern das Pochen einer verlässlichen Gegenwart in größerer Tiefe zu verspüren. „Jesu pulsierender Herzschlag der Liebe hält alles am Leben. Im Evangelium ahnt Maria im Gespräch mit dem vermeintlichen Gärtner plötzlich, dass da mehr sein muss, dass da noch jemand ist, dass sie nicht allein gelassen ist.“ Diese größere Tiefe gehe Maria auf, als sie ihren Namen höre. „Sie spürt die Gegenwart des auferstandenen Herrn, der das Herz der Welt ist, weil er das Dunkel des Todes durchschritten hat und das Tor zum neuen Leben aufgestoßen hat. Weil sie ganz bei Christus ist, ist sie auch ganz bei sich und wird innerlich heil und gesund.“ Den Gläubigen wünschte der Bischof, dass sie wie Maria von Magdala in den dunklen Stunden ihres Lebens diese belebende und heilende Gegenwart des Auferstandenen verspüren. „Mit Maria können wir dann den anderen bezeugen: Christus lebt. Und sein Herz schlägt auch in uns. Halleluja!“</p><p>Für die musikalische Begleitung des Pontifikalgottesdiensts am Ostersonntag sorgten neben Domorganist Schmidt an der Orgel der Würzburger Domchor und Orchester unter der Leitung von Domkapellmeister Rüth mit der „Messe in D“ von Antonín Dvořák und einer Improvisation über die Ostersequenz „Victimæ paschali laudes“ von Domorganist Schmidt. Solisten waren Anke Hájková Endres (Sopran), Anneka Ulmer (Alt), Stefan Schneider (Tenor) und Johannes Weinhuber (Bass).&nbsp;&nbsp;</p><p class="text-right"><br /><em>mh (POW)</em></p><p><br />(1725/0402; E-Mail voraus)</p><p><br /><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Berichte</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Würzburg</category><category>Kar- und Ostertage</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64656</guid><pubDate>Wed, 09 Apr 2025 11:40:47 +0200</pubDate><title>Kälberauer Wallfahrtskirche ist Heilig-Jahr Kirche</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/kaelberauer-wallfahrtskirche-ist-heilig-jahr-kirche/</link><description>Die Wallfahrtskirche in Kälberau wurde als besonderer Ort des Heiligen Jahres ausgewählt. Im Mittelschiff wurde dazu eine Gebetsstation eingerichtet. Sie lädt Pilgerinnen und Pilger sowie Besucherinnen und Besucher ein, innezuhalten und ein persönliches Gebet, einen Dank oder eine Bitte auf einer Karte zu formulieren. Die ausgefüllten Karten können in einen bereitgestellten Kasten gelegt werden; die dort hinterlegten Anliegen werden in weiteren Gebeten besonders mitgetragen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Heilige Jahr wurde an Weihnachten 2024 von&nbsp;<a href="https://www.main-echo.de/personen/papst-franziskus/" target="_self" aria-labelledby="me-link-label-167">Papst Franziskus</a>&nbsp;in Rom eröffnet. Es findet alle 25 Jahre statt und lädt Gläubige weltweit dazu ein, sich im Glauben neu zu orientieren und stärken zu lassen.&nbsp;<a href="https://www.main-echo.de/personen/papst-franziskus/" target="_self" aria-labelledby="me-link-label-168">Papst Franziskus</a>&nbsp;stellte das Jahr unter das Leitwort „Pilger der Hoffnung sein“. In Rom werden dazu mehrere Millionen Pilger erwartet. Als Zeichen dieses besonderen Ereignisses sind die Heiligen Pforten der sieben Hauptkirchen der Ewigen Stadt geöffnet – eine Tradition, die alle 25 Jahre gepflegt wird.<br /><br />Auch der Würzburger Diözesanbischof Dr.&nbsp;<a href="https://www.main-echo.de/personen/franz-jung/" target="_self" aria-labelledby="me-link-label-169">Franz Jung</a>&nbsp;lädt seine Gemeinden ein, sich als „Pilger der Hoffnung“ auf den Weg zu machen und vor allem geistlich aufzubrechen. In den Pastoralen Räumen wurden daher verschiedene „Hoffnungsorte“ ausgewählt. Seine geistlichen Impulse teilte der&nbsp;<a href="https://www.main-echo.de/schlagworte/bischoefe/" target="_self" aria-labelledby="me-link-label-170">Bischof</a>&nbsp;in seinem Hirtenwort zur Fastenzeit 2025 mit den Gläubigen.<br /><br />Die Wallfahrtskirche in Kälberau ist täglich für den Besuch und das persönliche Gebet geöffnet. Vom Alzenauer Burgparkplatz aus kann der „Sieben-Schmerzen-Weg“ gegangen werden. Im Rahmen des Heiligen Jahres besteht außerdem die Möglichkeit, vor dem Gnadenbild eine Kerze in persönlichen Anliegen zu entzünden.<br /><br />Zur Unterstützung der kleinsten Wallfahrtskirche der&nbsp;<a href="https://www.main-echo.de/schlagworte/dioezesen/" target="_self" aria-labelledby="me-link-label-171">Diözese</a>&nbsp;Würzburg können Wallfahrtskerzen und Mehrtagesbrenner mit dem Bild der „Muttergottes vom Rauhen Wind“ sowie Postkarten erworben werden. Jeden Dienstag wird um 18:00 Uhr der Rosenkranz gebetet, anschließend findet um 18:30 Uhr eine&nbsp;<a href="https://www.main-echo.de/schlagworte/heilige-messe/" target="_self" aria-labelledby="me-link-label-172">Heilige Messe</a>&nbsp;statt. Am Wochenende wird im Wechsel am Samstag um 18:30 Uhr eine Vorabendmesse oder am Sonntag um 9:00 Uhr eine&nbsp;<a href="https://www.main-echo.de/schlagworte/heilige-messe/" target="_self" aria-labelledby="me-link-label-173">Heilige Messe</a>&nbsp;gefeiert. Kälberau ist immer einen Besuch wert. Eine grüne Informationsbroschüre am Schriftenstand gibt zudem vertiefte Einblicke in die besondere Architektur der beiden Sakralräume sowie in die Geschichte der Wallfahrt.<br /><br />Informationen hierzu finden sich in den monatlichen Alzenauer Pfarrnachrichten sowie auf der Homepage des Pastoralen Raums: alzenau.bistum-wuerzburg.de. Dort gibt es auch Hinweise zu besonderen Angeboten wie Pilgergruppen, Maiandachten, den Wallfahrtstagen im Juli und September, den Marienfeiertagen und weiteren Aktivitäten der örtlichen Pfarrgemeinde. Eigene Wallfahrtsgruppen können über das&nbsp;<a href="https://www.main-echo.de/schlagworte/pfarraemter/" target="_self" aria-labelledby="me-link-label-174">Pfarrbüro</a>&nbsp;des Pastoralen Raumes angemeldet werden.<br /><br />Die Kälberauer Gastronomie lädt zur leiblichen Stärkung ein. Der Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar – sowohl mit der Buslinie 31 als auch mit der&nbsp;<a href="https://www.main-echo.de/organisationen/kahlgrundbahn/" target="_self" aria-labelledby="me-link-label-175">Kahlgrundbahn</a>, die über einen eigenen Bahnhof verfügt.</p>]]></content:encoded><category>PR Alzenau</category><category>Heiliges Jahr</category><category>Kälberau</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Regionen (Dekanate)</category><category>Aschaffenburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64572</guid><pubDate>Fri, 04 Apr 2025 10:28:23 +0200</pubDate><title>Glaubenswege der Hoffnung</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/glaubenswege-der-hoffnung/</link><description>Gemeinsam pilgern</description><content:encoded><![CDATA[<ul><li>Mein Hoffnungsanker</li><li>Hoffnungsmomente wahrnehmen</li><li>Hoffnung für eine lebenswerte Welt</li><li>Hoffen über alles hinaus</li></ul>]]></content:encoded><category>PG Oberleichtersbach-Schondra</category><category>PR Bad Brückenau</category><category>PG Oberer Sinngrund</category><category>PG St. Georg - Maria Ehrenberg</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Rhön-Grabfeld</category><category>Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64264</guid><pubDate>Tue, 18 Mar 2025 12:10:00 +0100</pubDate><title>Wanderausstellung “Pilgern – in Wort und Bild”</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/wanderausstellung-pilgern-in-wort-und-bild/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="western">Marktheidenfeld. Zwei Litfaßsäulen aus großen Papierhülsen, von innen beleuchtet, lassen die 22 ausgewählten Bilder der Künstlerin Doris Hopf auf Acrylglas in einer besonderen Leuchtkraft erstrahlen.</p><p>Zum Heiligen Jahr 2025 der Katholischen Kirche hat die Künstlerin aus Riedenberg in der Rhön mit ihrem Ehemann Pastoralreferent Bernhard Hopf die Wanderausstellung „Pilgern – in Wort und Bild“ konzipiert, das Thema des Heiligen Jahres „Pilger der Hoffnung“ aufgegriffen und auf neue Art präsentiert.</p><p>Im Pastoralen Raum Marktheidenfeld findet bis zum 24. März diese Ausstellung ihren dritten Veranstaltungsort in der Kirche St. Josef.</p><p>Die „Faszination der beleuchteten Bilder“ stellten in einer Eröffnungsbegegnung Rita Geißler, Dr. Klaus Roos und Bernhard Elsesser mit Texten, Betrachtungen und unter Gitarrenbegleitung von Wolfgang Bönig eindrucksvoll vor.</p><p>Die Teilnehmenden waren bei der Vernissage fasziniert von der Farbenvielfalt und den Motiven der illuminierten Hoffnungsbilder, denn „Licht zieht an“, wie Doris Hopf zum Ausdruck bringt.</p><p>Für das Betrachten der Bildmotive und das Lesen aus den Begleitbüchern sollten sich die Besucher Zeit nehmen, eigene Gedanken zulassen und sich „träumend auf die eigene Pilgerschaft“ begeben.</p>]]></content:encoded><category>PR Marktheidenfeld (nicht löschen!)</category><category>PG Marktheidenfeld St. Laurentius</category><category>Pilger der Hoffnung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64075</guid><pubDate>Sun, 09 Mar 2025 12:00:00 +0100</pubDate><title>Fastenhirtenwort des Bischofs: Als „Pilger der Hoffnung“ unterwegs</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/fastenhirtenwort-des-bischofs-als-pilger-der-hoffnung-unterwegs/</link><description>Würzburg (POW) Was heißt es, als „Pilger der Hoffnung“ unterwegs zu sein? Mit dieser Frage befasst sich Bischof Dr. Franz Jung in seinem Hirtenwort zur Fastenzeit. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Dieses wurde im Bistum Würzburg bei den Gottesdiensten am Samstagabend, 8., und Sonntag, 9. März, verlesen. Mit Blick auf seine Erfahrungen von der Kreuzbergwallfahrt des vergangenen Jahres erläutert der Bischof den Gläubigen, wie er das Leitwort „Pilger der Hoffnung“ versteht, unter das Papst Franziskus das Heilige Jahr 2025 gestellt hat. Pilgern heiße zum Beispiel, aus der vertrauten Umgebung aufzubrechen. „Jesus Christus selbst ist unser Pilgerführer“, betont der Bischof. Zudem ruft er die Gläubigen auf, Zeichen des Neuaufbruchs zu setzen. „Werden wir dort aktiv, wo keiner hilft. Schauen wir nach denen, um die sich keiner kümmert. Lassen wir uns nicht einreden, dass es sinnlos sei, etwas verändern zu wollen.“ Bei jeder Pilgerreise gibt es nach den Worten von Bischof Jung auch Durststrecken. „Das ist ganz normal.“ Wer aber nicht weitergehe, bleibe stehen. „Genauer muss es heißen: Wer nicht weitergeht, geht rückwärts.“ Das vollständige Hirtenwort ist als Text sowie in Videoform auf der <a href="http://www.bistum-wuerzburg.de" target="_blank" class="external-link">Bistumshomepage</a> abrufbar. Außerdem ist der gesamte Text in der Ausgabe des Würzburger katholischen Sonntagsblatts vom 16.März zu finden. Eine Kurzversion des Videos mit Bischof Jung ist zudem auf Facebook und Instagram abrufbar.</p><p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/mknwRm4FCw0?si=R17vrNX-zvdc3o2C" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p><p>(1125/0244; E-Mail voraus)</p>]]></content:encoded><category>Kurzmeldungen</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Bischof Franz Jung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64026</guid><pubDate>Wed, 05 Mar 2025 20:12:31 +0100</pubDate><title>„Die Welt in Christi Licht sehen“</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/die-welt-in-christi-licht-sehen/</link><description>„Aschermittwoch der Künstler“ in Würzburger Pfarrkirche Sankt Burkard – Bischof Dr. Franz Jung legt Gläubigen das Aschekreuz auf – Österliche Bußzeit als Zeit der Tauferneuerung</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Mit rund 150 Personen hat Bischof Dr. Franz Jung am Mittoch, 5. März, in der Würzburger Pfarrkirche Sankt Burkard den traditionellen „Aschermittwoch der Künstler“ zu Beginn der österlichen Bußzeit begangen. Ein besonderer Akzent bei der Wort-Gottes-Feier lag auf Werken der Kirchenmusiker Giovanni Pierluigi da Palestrina und John Rutter, die in diesem Jahr runde Geburtstage feiern. Der Bischof legte gemeinsam mit Weihbischof Paul Reder, Domkapitular Albin Krämer, Ordinariatsrat Diakon Dr. Martin Faatz und Ordinariatsrätin Dr. Christine Schrappe den Gläubigen das Aschekreuz auf. Eine Begegnung im Pfarrheim von Sankt Burkard schloss sich an.</p><p>In seiner Predigt erinnerte Bischof Jung daran, dass die 40 Tage der Fastenzeit eine Chance zur Tauferneuerung seien. „Das uralte Gebet ‚Sarum Primer‘, ‚Das Gebet von Salisbury‘, das John Rutter so wunderbar vertont hat, kann vor diesem Hintergrund als Gebet zur Tauferneuerung gelesen werden.“ Die einzelnen Strophen entsprächen dem Ritus der Taufliturgie, der mit seinen Symbolen die neue Lebensweise aus dem Glauben beschreibe.</p><p>„Gott sei in meinem Denken und Verstehen“, heißt es dort. Vor der Taufe werde dreifach danach gefragt, ob der Täufling dem Bösen absage und an Gott glaube, der ihn als sein geliebtes Kind annehmen möchte. „In den kommenden Tagen sind wir aufgerufen, uns wieder neu auf Christus als unsere Lebensmitte auszurichten“, erklärte der Bischof. Das Überreichen der an der Osterkerze entzündeten Taufkerze entspreche der Textstrophe „Gott sei in meinen Augen und in meinem Sehen“. „Es geht darum, die Welt in Christi Licht zu sehen und auch angesichts der Schwierigkeiten nicht in Fatalismus zu verfallen.“</p><p>###GALERIE###</p><p>Der Effata-Ritus der Taufe verweise darauf, dass „Gott in meinem Mund und meinem Reden“ sei, wie es das alte englische Gebet formuliert. Mit dem heiligen Chrisam werde der Täufling gesalbt und damit sichtbar gemacht: „Gott sei in meinem Herzen und meinen Fragen.“ Die Salbung verdeutliche, dass alle, die an Christus glauben, Anteil haben an der Sendung des Messias, „der gekommen ist, die gebrochene Welt wieder aufzurichten“. Das vom Papst ausgerufene Heilige Jahr sei eine Einladung, sich den Menschen in Not besonders zuzuwenden. „Gott sei bei meinem Ende, meinem Entschlafen“, schließe das „Gebet von Salisbury“. In der Taufe werden laut Bischof Jung die Menschen durch das Wasser mit Christus begraben, um mit ihm zum neuen Leben aufzuerstehen. Das weiße Taufkleid sei Zeichen der Reinheit nach der Läuterung. „Wie die Heiligen in der Apokalypse in weißen Gewändern sollen wir dem Herrn entgegengehen und sein Lob singen in der ewigen Vollendung.“</p><p>Diözesanmusikdirektor Rainer Aberle leitete das Doppelquartett des Kammerchors „songcræft-art of singing“, Eva Dartschova spielte die Orgel. In einem Impuls bezeichnete Aberle Musik als einen Weg zu Gott. Palestrina, der vor 500 Jahren geboren wurde, nannte er den „Retter der Kirchenmusik“. Dieser habe mit seiner wohl berühmtesten Messe, der „Missa Papae Marcelli“, den Beweis geliefert, dass Polyphonie und Textverständlichkeit nicht unbedingt Gegensätze seien. Rutter, der in diesem Jahr 80&nbsp;Jahre alt wird, glaube an die Bedeutung der Melodie. Er verbinde klassische Kompositionstechnik mit populären Elementen und schaffe so neue, aber eingängige Kirchenmusik. Rutter bezeichne sich als Agnostiker und sage zugleich von sich: „Ich bin ein ehrfürchtiger Gläubiger, wenn ich gerade an einem geistlichen Werk arbeite. Du solltest keinen sakralen Text vertonen, wenn er dir nichts bedeutet.“</p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><i>mh (POW)</i></span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">(1125/0247; E-Mail voraus)</span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><b><i><u>Hinweis für Redaktionen:</u></i></b><i> Fotos abrufbar im Internet </i></span></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Würzburg</category><category>Weihbischof Paul Reder</category><category>Bischof em. Friedhelm Hofmann</category><category>Weihbischof Ulrich Boom</category><category>Bischof Franz Jung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63809</guid><pubDate>Wed, 19 Feb 2025 14:36:47 +0100</pubDate><title>Jubiläumsablass im Bistum Würzburg </title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/jubilaeumsablass-im-bistum-wuerzburg/</link><description>Besondere Form der Versöhnung im Heiligen Jahr 2025 auf dem Kreuzberg, in Aschaffenburg und in Würzburg möglich – Neue Karte mit Hoffnungsorten im Bistum</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Aschaffenburg/Kloster Kreuzberg</strong> (POW) Im Bistum Würzburg gibt es im Heiligen Jahr 2025&nbsp;drei Hoffnungsorte, an denen der Ablass erworben werden kann: die Kloster- und Wallfahrtskirche auf dem Kreuzberg bei Bischofsheim in der Rhön, das Franziskanerkloster in Würzburg sowie die Kapuzinerkirche in Aschaffenburg. Bischof Dr. Franz Jung hat diese Orte ausgewählt, nachdem immer wieder Menschen nach Möglichkeiten fragten, den Ablass im Heiligen Jahr im Bistum Würzburg zu erwerben. Das Heilige Jahr steht unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“.</p><p>„Als ‚Pilger der Hoffnung‘ sind wir angewiesen auf Hoffnungsorte, an denen wir uns erholen können, an denen wir manches Gepäckstück zurücklassen und neue Inspiration mitnehmen können“, heißt es in einem Schreiben an alle Seelsorgerinnen und Seelsorger im Bistum. Das seien beispielsweise die zahlreichen Kirchen und Kapellen im gesamten Bistum, die in besonderer Weise von ihrer Tradition her geprägt sind, zu denen die Menschen mit ihren Anliegen und Nöten, Hoffnungen und Sorgen kommen, einzeln oder als Gruppen. „Wie wir aus Ihren Rückmeldungen sehen konnten, ist die ‚Landschaft‘ der Hoffnungsorte sehr vielfältig.“ Dabei gebe es Orte, die eine besondere Bedeutung haben. „Zentral gelegene Kirchen mit ihren festen Gottesdienstzeiten am Sonntag beziehungsweise Samstagabend, der Möglichkeit des Empfangs des Sakraments der Versöhnung, Angebote wie ‚Nacht der Hoffnung‘, Glaubenskurse, spirituelle Kirchenführung und vieles mehr haben eine Ausstrahlung in den jeweiligen Pastoralen Raum und darüber hinaus.“ Eine Karte mit solchen Orten findet sich im Internet unter www.pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/hoffnungsorte.</p><p><em><strong>Stichwort: Ablass im Heiligen Jahr</strong></em></p><p>Im Heiligen Jahr 2025 können Gläubige einen Jubiläumsablass gewinnen. Das hat die Apostolische Pönitentiarie im Auftrag von Papst Franziskus bekanntgegeben. Der Ablass steht in engem Zusammenhang mit dem Sakrament der Versöhnung: Während die Beichte von Sünden befreit, erlässt der Ablass die damit verbundenen zeitlichen Sündenstrafen. Das bedeutet nach katholischer Lehre: Jede Sünde, die begangen wird, wirkt sich abträglich auf Menschen aus – akut und in der Folge. Wenn jemand zum Beispiel schwer angelogen worden sei, dann bleibe bei der Person, die belogen wurde, eine Wunde, die vielleicht ein Leben lang nachwirkt. Die Lüge wurde im Sakrament nachgelassen. Die Folgen der Lüge, die dem Beichtenden vielleicht gar nicht gegenwärtig sind, aber bleiben. Hier bietet die Kirche die Möglichkeit an, dass die Folgen der Sünde, die nach dem Tod vor Gott bleiben, nicht „abgebüßt“ werden müssen, sondern erlassen werden können. Zugleich könne diese barmherzige Zusage Gottes auch Verstorbenen zugewendet werden. Die Liebe verbinde über den Tod hinaus. Wer den Ablass begehe, lebe bewusster, denke über die Folgen der Sünde nach, ahne, dass solche Sünden einer „Aufarbeitung“ bedürfen – bei einem selbst und vielleicht auch bei Verstorbenen. So wird verständlich, was die Kirche über die Gewährung des Ablasses im Heiligen Jahr spricht. Für Papst Franziskus stellt der Ablass ein Geschenk dar, das aufzeigt, „wie grenzenlos Gottes Barmherzigkeit ist.“ (Spes non confundit 23) Es sei kein Zufall, „dass einst die Begriffe ‚Barmherzigkeit‘ und ‚Ablass‘ austauschbar waren, weil dieser die Fülle der Vergebung Gottes ausdrücken soll, die keine Grenzen kennt“. (ebd.) Der Ablass ist also eine Jubiläumsgnade. Voraussetzung für den Ablass sind ehrliche Reue, der Empfang der Beichte und der Eucharistie sowie ein Gebet in den Anliegen des Papstes. Er kann durch eine Wallfahrt nach Rom, ins Heilige Land oder zu dafür bestimmten Kirchen in den Bistümern erlangt werden. Im Bistum Würzburg sind das die Klosterkirche auf dem Kreuzberg, die Kapuzinerkirche in Aschaffenburg sowie das Franziskanerkloster in Würzburg. Auch Kranke, Gefangene und andere, die nicht reisen können, haben nach Vollzug der oben genannten Grundvoraussetzungen die Möglichkeit, den Ablass zu erhalten, wenn sie das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis beten.</p><p>(0925/0214; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Pilger der Hoffnung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63799</guid><pubDate>Wed, 19 Feb 2025 09:38:09 +0100</pubDate><title>Gemeinsam Hoffnungszeichen setzen</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/gemeinsam-hoffnungszeichen-setzen/</link><description>Projekt „Hoffnung sein – Solidarisch handeln“ im Heiligen Jahr startet am Josefstag – Anmeldung eigener Projekte möglich</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Kloster Sankt Ludwig</strong> (POW) Unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ hat Papst Franziskus das Jahr 2025 zu einem Heiligen Jahr ausgerufen. „Als Pilgerinnen und Pilger der Hoffnung sollen wir diese Hoffnung in die Welt tragen und Zeichen der Hoffnung setzen, die anderen Menschen Mut machen“, lädt Bischof Dr. Franz Jung alle Gläubigen ein, sich im Heiligen Jahr solidarisch zu engagieren. Das gesamte Heilige Jahr über werden unter der Überschrift „Hoffnung sein – Solidarisch handeln“ soziale Projekte aus dem Bistum gesammelt und unter <a href="https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/soziale-projekte/solidarisch-handeln/" target="_blank" class="external-link">https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/soziale-projekte/solidarisch-handeln/</a> vorgestellt. Diesen Projekten kann man sich anschließen oder sie als Inspiration für eigene Projekte nutzen. Bischof Jung selbst unterstützt anlässlich des Josefstags, dem Aktionstag der Jugendsozialarbeit, ein soziales Projekt im Antonia-Werr-Zentrum im Kloster Sankt Ludwig (Landkreis Schweinfurt).</p><p>Am Mittwoch, 19. März, gedenkt die katholische Kirche des heiligen Josef. Der Josefstag ist ein bundesweiter Aktionstag, der auf die wichtige Arbeit in Einrichtungen der Jugendsozialarbeit, insbesondere der Jugendberufshilfe, in katholischer Trägerschaft aufmerksam macht. Der heilige Josef ist Schutzpatron der Jugendlichen und Arbeitenden. In Zusammenarbeit mit Judith Wünn, Diözesanvorsitzende des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), und Christina Birner, Fachberatung inklusive Kinder- und Jugendhilfe der Caritas Unterfranken, besucht Bischof Jung anlässlich des Josefstags das Antonia-Werr-Zentrum. „Am Josefstag richten wir den Blick auf junge Menschen, die besondere Unterstützung brauchen, um ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten. Gerade junge Frauen, die traumatische Erlebnisse überwinden, brauchen nicht nur Schutz und Begleitung, sondern auch die Hoffnung, dass ein Neuanfang möglich ist. Diese Einrichtung schenkt ihnen Perspektiven durch Bildung und Ausbildung – ein echtes Fundament für ein Leben voller Chancen und Zuversicht“, erklärt Birner.</p><p>Das Antonia-Werr-Zentrum ist eine Einrichtung der Jugendhilfe für Mädchen und junge Frauen im Alter von elf bis 21 Jahren, die aus schwierigen, zum Teil traumatisierenden Lebenssituationen kommen. Dort findet am Donnerstag, 20. März, zum Josefstag ein Schul-Aktionstag zum Thema „Starke Mädchen – starke Frauen – starke Demokratie“ statt. Dazu werden verschiedene Workshops wie die Erstellung eines Visionboards oder die Gestaltung von Leinwänden zum „Land der Demokratie“ angeboten. Eine Gruppe wird als „Rasende Reporterinnen“ die anderen Workshops besuchen und einen Artikel für die Schulhomepage schreiben. Bischof Jung wird den Tag begleiten und bei einzelnen Workshops mitmachen. „Das Antonia-Werr-Zentrum ist ein Ort der Hoffnung in unserem Bistum“, sagt der Bischof. Gemeinsam mit den Jugendlichen wolle er sich darüber austauschen, was ihnen Hoffnung auf ihrem Weg gebe.</p><p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/pWWIOpeVB5Y?si=9eHj-Q5hUBbo0DaH" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen=""></iframe></p><p><em><strong>Mitmachen und eigene Projekte anmelden</strong></em></p><p>Bischof Jung appelliert an die Gläubigen im Bistum: „Wo sind in Eurer Umgebung Orte der Hoffnung? Wo&nbsp;sind Menschen, die diesen Zuspruch der Hoffnung brauchen?“ Das Bistum Würzburg wolle durch die Projektideen den sozial-caritativen Blick ins Bewusstsein holen. „Dafür kann das gesamte Heilige Jahr genutzt werden, es muss nicht am Josefstag sein“, ergänzt Wünn. Dabei sei egal, ob ein soziales Projekt von Einzelpersonen oder einer Gruppe betreut oder besucht werde. Alle Ideen seien willkommen, beispielsweise eine gute Tat für das Seniorenheim nebenan, das Schmücken des Osterbrunnens oder ein Friedhofscafé für Trauernde. Wünn sagt: „Geht auf andere Menschen zu, setzt Euch für andere ein und werdet Hoffnung für andere.“ Auch Bischof Jung ermutigt die Gläubigen, sich an der Aktion zu beteiligen: „Setzen wir gemeinsam ein Zeichen der Hoffnung!“</p><p>Ein soziales Projekt im Teilprojekt „Hoffnung sein – Solidarisch handeln“ ist beispielsweise das Wandern im Pastoralen Raum Bad Brückenau. An verschiedenen Orten im Pastoralen Raum werden drei Wanderungen unterschiedlicher Länge angeboten. Dabei steht das Kennenlernen neuer Menschen und Orte im Vordergrund. Dabei bieten die Wanderungen die Möglichkeit für Gespräche über Gott und die Welt, auch über die Grenzen der Kerngemeinde hinaus.</p><p>Ein weiteres Projekt ist der Runde Tisch in der ökumenischen Bahnhofsmission Würzburg. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahnhofsmission begegnen bei diesem Projekt Menschen am Sozialraum Bahnhof auf Augenhöhe und begreifen sie als mitgestaltende Akteure in der Einrichtung. Im Mittelpunkt steht der Austausch über den Alltag und das Zusammensein in der Bahnhofsmission. Die persönlichen Themen und Anliegen der Beteiligten werden aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.</p><p>Das Projektteam freut sich über weitere Projektideen und die Anmeldung eigener Projekte im Internet unter <a href="http://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de" target="_blank" class="external-link">pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de</a> sowie unter <a href="http://biwue.de/pdh-solidarisch-handeln" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">biwue.de/pdh-solidarisch-handeln</a>.</p><p class="text-right">jr (POW)</p><p>(0825/0207; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Pilger der Hoffnung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63524</guid><pubDate>Tue, 04 Feb 2025 13:01:42 +0100</pubDate><title>Nicht jede Wahloption ist eine wählbare</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/nicht-jede-wahloptionist-eine-waehlbare/</link><description>Aufruf des Bischofs zur Bundestagswahl</description><content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser,</p><p>wir sind in diesem Heiligen Jahr 2025 aufgerufen, sichtbare Hoffnungszeichen zu setzen. Das tun wir in der Kirche, wenn wir als „Pilger der Hoffnung“ neue Wege zur Begegnung mit Jesus Christus suchen. Aber auch Staat und Gesellschaft benötigen solche Zeichen von uns Christinnen und Christen. Soziale und wirtschaftliche Herausforderungen, die weltpolitische Lage und nicht zuletzt das angespannte gesellschaftliche Klima fordern uns auf, Position zu beziehen. In der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 drücken wir diese im Kreuz auf dem Wahlzettel aus.</p><p>Auch viele Christinnen und Christen ringen angesichts der komplexen politischen Herausforderungen um Orientierung. Zu fast allen Fragen der Politik lassen sich widerstreitende Argumente finden, die jeweils schlüssig und belastbar scheinen. Und zugleich wachsen Zahl und Intensität der ungelösten politischen Probleme jeden Tag: Kriege in der Ukraine und im Heiligen Land, steigende Lebenshaltungskosten und der Verlust von Arbeitsplätzen, die Klimakrise oder die Frage nach dem Umgang mit der Migration in Deutschland.</p><h3 appliedstyle="ParagraphStyle/Basic%3aZwischentitel_pZWT" wwclass="Bliss_Pro13Bold">Menschenwürde gilt für alle</h3><p>Zu keiner dieser Fragen gibt es einfache Antworten. Gerade deshalb ist es wichtig, auf das zu setzen, was uns trotz der Auseinandersetzung in politischen Fragen doch verbindet. Die ökumenische Initiative „Für alle. Mit Herz und Verstand“ ruft uns dazu drei Grundbegriffe ins Gedächtnis: Menschenwürde, Nächstenliebe und Zusammenhalt.</p><p>Eine gewissenhafte Wahlentscheidung muss sich auch an diesen Begriffen messen lassen. Denn viele einfache Antworten auf die schwierigen Fragen unserer Zeit übergehen genau diese Werte, oder stellen sie sogar in Frage. Doch wer die Allgemeingültigkeit der Menschenwürde in Frage stellt, wer Nächstenliebe als Schwäche darstellt, wer den gesellschaftlichen Zusammenhalt aufkündigt, macht es sich zu einfach.</p><p>Der besorgniserregende Aufschwung extremistischer Positionen basiert auf solchen Angriffen gegen die Grundwerte unserer Gesellschaft. Dagegen müssen wir als Christinnen und Christen Position beziehen. Denn nur ein Staat, der die Würde jedes Menschen achtet und den Zusammenhalt fördert, ist mit einem christlichen Menschen- und Gesellschaftsbild vereinbar. Politische Positionen, die unsere freiheitliche, demokratische Ordnung eingrenzen und angreifen, sind darum aus christlicher Sicht nicht zu teilen. Auch für die Bundestagswahl gilt: Nicht jede Wahloption ist eine für Christen wählbare Option!</p><h3 appliedstyle="ParagraphStyle/Basic%3aZwischentitel_pZWT" wwclass="Bliss_Pro13Bold">Friedfertiges Miteinander</h3><p>Orientierten wir uns daher in der Gestaltung unseres politischen Lebens an den Werten, die unserem demokratischen Staat eingeschrieben sind. Setzen wir uns ein für eine Gesellschaft, die Platz und Zukunft für alle bietet. Zeigen wir uns solidarisch mit den Menschen in unserer nächsten Umgebung ebenso wie mit Menschen auf der ganzen Welt, die unsere Nähe erbitten. Und leisten wir unseren Beitrag für ein verständnisvolles, friedfertiges Miteinander, das sich nicht in Hass und Spaltung verliert.</p><p>Wenn wir das beherzigen, werden wir auch im Wahljahr 2025 dem Motto des Heiligen Jahres gerecht. Setzen wir als Christinnen und Christen ein Zeichen der Hoffnung für unsere Gesellschaft!</p><p><strong>Ihr Dr. Franz Jung,Bischof von Würzburg</strong></p>]]></content:encoded><category>Pilger der Hoffnung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63372</guid><pubDate>Mon, 27 Jan 2025 14:16:01 +0100</pubDate><title>Pilgern in Bild und Wort</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/pilgern-in-bild-und-wort/</link><description>Wanderausstellung mit Werken von Doris Hopf zum Heiligen Jahr – Es gibt noch freie Termine </description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Unter dem Motto „Pilgern in Bild und Wort“ findet im Heiligen Jahr 2025 eine Wanderausstellung von Künstlerin Doris Hopf in der Diözese statt. Aktuell befindet sich die Pilgerausstellung in der neuen Kirche Sankt Kilian und Jakobus in Oberwildflecken. Dort ist sie noch bis Sonntag, 2. Februar, zu sehen. Neben bereits vergebenen Ausstellungsterminen lädt die Künstlerin an freien Zeiträumen dazu ein, die Bilder in der eigenen Gemeinde auszustellen. Die Acrylgemälde mit lebendigen Farben zeigen abstrakte Motive, die Raum für Interpretation bieten. Jedes Bild steht unter einem Leitgedanken oder einer Fragestellung, die zum Nachdenken anregen, beispielsweise „Was macht mich glücklich?“ oder „Hoffnungsträgerin“.</p><p>Die Ausstellung kombiniere Bilder und Worte, die als leuchtende Säulen gestaltet sind, um den Betrachtenden Impulse für ihre eigene Pilgerschaft mitzugeben, sagt Hopf. Die Werke würden dazu einladen, spirituell aufzubrechen, innerlich und äußerlich pilgernd den Glauben zu vertiefen und zu erneuern. „Sich auf den Weg zu machen ist eine bewusste Entscheidung für das Leben, für die Chancen und Möglichkeiten, die uns auf dieser Erde gegeben sind. Entgegen dem, was mich vielleicht gerade bremst“, heißt es in der Ankündigung. Mit der Ausstellung zeige Hopf, wie schön und vielseitig es sein könne, auf Pilgerschaft zu gehen. Die Säulen werden an verschiedenen Orten der Diözese ausgestellt, sodass die Ausstellung selbst auf eine „Wanderschaft“ geht. Sie würden dort gezeigt, wo sich Menschen finden, die die Ausstellung in ihre Kirche, ihren Raum oder einen öffentlichen Versammlungsort einladen. Wer pilgerlustig sei, könne die Ausstellung durch mehrere Stationen auf ihrem Weg durch das Heilige Jahr begleiten und dadurch Pilger der Hoffnung werden. Die Ausstellung endet am ersten Advent am Sonntag, 30. November.</p><p>Die Bilder werden auf zwei Pappsäulen mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern und einer Höhe von 250 Zentimetern präsentiert. Die Säulen werden von innen beleuchtet. Die Idee sei schnell geboren gewesen, sagt Hopf. In Zusammenarbeit mit der Firma „Paul &amp; Co“ aus der Rhön wurden die Säulen für die Kunstinstallation gebaut. Durch die Beleuchtung der Säulen von innen würden die Bilder richtig in Szene gesetzt. Die Ausstellung kann in überdachten Räumen gezeigt werden. Sie besteht aus 20 Bildern mit einer Größe von je 45 mal 30 Zentimetern, zwei Bildern mit einer Größe von je 45 mal 60&nbsp;Zentimetern, Beleuchtungsmaterial und fünf Büchern „Pilger der Hoffnung“ als Begleitmaterial. Das Buch „Pilger der Hoffnung – Lebenstagsunterbrechungen in Bildern und Worten“ habe Hopf im vergangenen Jahr begleitend zur Ausstellung herausgebracht. Es verbindet ihre Bilder mit poetischen Texten, die zur Reflexion anregen.</p><p>Der Transport sowie der Auf- und Abbau der Ausstellung sind eigenständig zu organisieren. Zum Transport der Materialien ist ein Kastenwagen notwendig. Das Ausleihen ist kostenfrei, die Künstlerin freut sich über eine Spende. Weitere Informationen sowie Ausstellungstermine im Internet unter <a href="http://www.dorishopf.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.dorishopf.de</a>. Vorschläge für Orte, an die die Ausstellung kostenfrei ausgeliehen werden kann, per E-Mail an <a href="mailto:pilgern-doho@web.de">pilgern-doho@web.de</a>.</p><p>(0525/0121; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Pilger der Hoffnung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63250</guid><pubDate>Tue, 21 Jan 2025 15:26:57 +0100</pubDate><title>Gesucht: Geschichten, die Hoffnung schenken</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/gesucht-geschichten-die-hoffnung-schenken/</link><description>Team sucht Hoffnungsgeschichten zum Heiligen Jahr 2025 – Auftakt bei Diözesanempfang – Bistumsmotto „Pilger der Hoffnung“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) Was gibt Menschen in diesen Zeiten Hoffnung? Im Heiligen Jahr, das Papst Franziskus unter das Leitmotiv „Pilger der Hoffnung“ gestellt hat, sind alle im Bistum Würzburg dazu aufgerufen, ihre persönlichen Hoffnungsgeschichten zu teilen. „Es gibt so viele Zeichen der Hoffnung in unserer Welt – große und kleine. Erzählen wir uns davon!“ Unter diesem Motto sammelt ein Team um die Judith Wünn, Diözesanvorsitzende des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), und Christiane Holtmann, Referentin für Sozialpastoral und Engagementförderung im Diözesan-Caritasverband, in diesem Jahr sogenannte Hoffnungsgeschichten. Für die Aktion, die gemeinsam mit weiteren Aktionen anlässlich des Heiligen Jahrs ins Leben gerufen wurde, sei jeder eingeladen, seine ganz eigenen und persönlichen Hoffnungsgeschichten oder -erfahrungen zu teilen. Häufig seien es doch die kleinen, vermeintlich unbedeutenden Momente, die einem selbst und damit vielleicht auch vielen weiteren Menschen Hoffnung schenken, so die beiden Verantwortlichen. Diese gelte es weiterzutragen.</p><p>Dabei sei das Teilen der eigenen Hoffnungsgeschichten ganz einfach, erklärt Christina Birner vom Diözesan-Caritasverband (DiCV), die sich im Team um Wünn und Holtmann für das Zusammentragen und Veröffentlichen der Hoffnungsgeschichten engagiert. Menschen, die ihre Hoffnungsgeschichte teilen möchten, können diese über den Link <a href="https://biwue.de/pdh-hoffnungsgeschichten" target="_blank" rel="noreferrer">biwue.de/pdh-hoffnungsgeschichten</a> an das Team senden. „Schicken Sie uns Ihre Geschichte, damit wir sie hier auf der Homepage und in den Medien des Bistums teilen können“, sagt Birner. Gemeinsam mit dem Team freue sie sich schon jetzt auf viele Hoffnung machende und hoffnungsvolle Einsendungen – das gesamte Heilige Jahr über.</p><p>Den Diözesanempfang am Montagabend, 20. Januar, im Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude der Julius-Maximilians-Universität Würzburg nutzten Wünn, Holtmann, Birner und Sabrina Göpfert, Referentin Jugend und Familie im DiCV, für einen ersten persönlichen Aufschlag in Sachen Hoffnungsgeschichten. Mit Kamera, Informationsflyern, bunten Blättern und Stiften ausgestattet, ermunterten sie die rund 1200 geladenen Gäste dazu, ihre Geschichten direkt vor Ort zu teilen. Einige nahmen die Gelegenheit wahr und pinnten ihre niedergeschriebenen Hoffnungserfahrungen an die dafür bereitgestellten Stellwände. „Eine besondere E-Mail hat mir heute Hoffnung gemacht“, war darauf beispielweise zu lesen. Genau solch eine Erfahrung könne einer dieser manchmal kleinen und vermeintlich unbedeutenden Momente im Alltag eines Menschen sein, der Hoffnung und Zuversicht schenke und damit in die Welt getragen werden solle, so die einhellige Meinung der Hoffnungsgeschichtensammlerinnen.</p><p class="text-right"><em>th (Caritas)</em></p><p>(0425/0097; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63051</guid><pubDate>Thu, 09 Jan 2025 12:12:13 +0100</pubDate><title>Weihbischof eröffnet Heiliges Jahr für Gefangene der JVA Würzburg</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/weihbischof-eroeffnet-heiliges-jahr-fuer-gefangene-der-jva-wuerzburg/</link><description>Würzburg (POW) Am Sonntag, 5. Januar, dem Vortag des Fests „Erscheinung des Herrn“, hat Weihbischof Paul Reder bei einem Sonntagsgottesdienst in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Würzburg für die Inhaftierten das Heilige Jahr eröffnet. </description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Er folgte damit dem Vorbild&nbsp; von Papst Franziskus, der die Gefangenen immer im Blick hat und am 26. Dezember 2024 im Rahmen des Heiligen Jahres eine zusätzliche Heilige Pforte in einem römischen Gefängnis eröffnet hat. In seiner Predigt sprach Weihbischof Reder von den Reichtümern und Gaben, die die drei Weisen dem Jesuskind überreichten. Dabei machte er darauf aufmerksam, dass jeder Mensch einen Reichtum in sich trage und Gaben besitze. In der Begegnung mit Jesus könnten diese Gaben für andere nützlich werden und einen neuen Sinn bekommen. Am Ende des Gottesdienstes griff Pastoralreferentin Doris Schäfer in einem Dankeswort an Weihbischof Reder das Bild von den Reichtümern eines jeden Menschen auf und ließ zwei Geschenke überreichen, die eine Frucht besonderer Gaben einiger Gefangener sind: Gewürze, die in der Küche der JVA hergestellt wurden, und ein kleiner Aufstellkalender, der von der Katholischen Seelsorge der JVA Würzburg eigens zum Heiligen Jahr gedruckt und mit Zeichnungen von Gefangenen illustriert wurde. Stellvertretend für alle Insassen dankte eine Inhaftierte dem Weihbischof für das Interesse der Kirche ihnen gegenüber und für das Bereitstellen von Seelsorgerinnen und Seelsorgern, die vielen Gefangenen helfen, ihre Haftzeit zu erleichtern und sinnvoll zu nutzen. Beim Auszug aus der Kapelle liefen alle Gottesdienstteilnehmer durch einen Torbogen, der in der Schreinerei der JVA hergestellt und von anderen Gefangenen mit gemalten Blumen verziert worden war. Er soll das ganze Jahr in der Kirche stehen und alle daran erinnern, dass sich im Heiligen Jahr auch für die Gefangenen eine Tür öffnet zu einer neuen Hoffnung und einer besseren Zukunft.</span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">(0225/0051; E-Mail voraus)</span></span></p>]]></content:encoded><category>Kurzmeldungen</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Würzburg</category><category>Weihbischof Paul Reder</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-62944</guid><pubDate>Tue, 31 Dec 2024 18:08:26 +0100</pubDate><title>Als „Pilger der Hoffnung“ aufbrechen</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/als-pilger-der-hoffnung-aufbrechen/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung eröffnet das Heilige Jahr 2025 für das Bistum Würzburg
</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Mit einer Prozession vom Neumünster in den Kiliansdom und einer Pontifikalmesse hat Bischof Dr. Franz Jung am Dienstag, 31. Dezember, in Würzburg für das Bistum das Heilige Jahr 2025&nbsp;eröffnet. Es steht unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“. Angesichts globaler Krisen – von Kriegen über die Klimakatastrophe bis hin zu gesellschaftlicher Spaltung – rief der Bischof dazu auf, Hoffnung als treibende Kraft zu sehen. „Die Hoffnung, die an Weihnachten in unsere Herzen gelegt wurde, trägt uns. Machen wir uns auf den Weg als Pilger der Hoffnung“, sagte der Bischof im Dom.<br /><br />„Hoffnung bedeutet, in Bewegung zu bleiben und auf Christus zuzugehen“, erklärte er. Sie komme immer dann ins Spiel, wenn sich noch etwas entwickele, wenn etwas noch nicht fertig sei, wenn Menschen auf den gewünschten Ausgang eines Prozesses warteten. „Wer Hoffnung hat, bleibt unterwegs, er bleibt nicht stehen und kehrt nicht um, er bleibt auf dem Weg. Deshalb gehören Pilgerschaft und Hoffnung immer zusammen.“ Pilgerschaft stehe symbolisch für einen Glaubensweg, der auf die Ewigkeit Gottes ausgerichtet sei. „Auch wer im geistigen Sinne umkehrt, wendet sich immer neu dem wiederkehrenden Herrn zu und geht auf ihn zu und macht sich an ihm fest und orientiert sich an ihm neu“, sagte Bischof Jung.&nbsp;<br /><br />Menschen brauchten die Erfahrung heiliger Pilgerschaft, die sie im Glauben miteinander verbinde und sie ausrichte auf Christus als die Mitte. „Wir brauchen es, aufzubrechen aus dem Alltag, um den Blick zu weiten und nicht im Tunnelblick der Probleme festzuhängen. Machen wir uns auf den Weg als Pilger der Hoffnung“, ermunterte der Bischof. Der Anker, ein altes Symbol der Hoffnung, verdeutliche die Verbindung von Realität und Glauben. „Der eigentliche Anker ist Jesus Christus“, betonte Bischof Jung. Er ermutigte die Gläubigen, sich an diesem festen Punkt zu orientieren, ohne die Realität aus den Augen zu verlieren. „Hängen wir unser Herz an den Anker der Hoffnung, und lassen wir uns vom Herrn nach oben ziehen, ohne uns herunterziehen zu lassen.“</p><p>Jedes Heilige Jahr werde eröffnet „mit der ergreifenden Szene der Öffnung der Heiligen Pforte. Symbolisch wird eine neue Tür aufgestoßen, die bislang vermauert war.“ Der Empfang des Bußsakraments sei eine gute Gelegenheit, Altes und Belastendes hinter sich zu lassen und neu anzufangen. Die Gottesmutter Maria, an die am Neujahrstag besonders gedacht wird, sei die personifizierte Heilige Pforte, „denn durch sie trat der Erlöser in die Welt“. Sie sei ein Leben lang offen für den Anruf Gottes geblieben, habe sich Gott gegenüber nie verschlossen und werde deshalb als Fürsprecherin auf die Pilgerschaft der Menschen angerufen.</p><p>###GALERIE###</p><p>An die Gläubigen appellierte der Bischof, einander zu Heiligen Pforten zu werden: im Zuspruch und Trost, in der tätigen Nächstenliebe, im fürbittenden Gebet, in der stellvertretenden Hoffnung, in der sie andere mittragen, in der Ermutigung zur Beichte, im Teilen des Wortes Gottes in der „Lectio Divina“, im Gebet für die Verstorbenen. „Öffnen wir die Pforten unseres Herzens für den Herrn und werden wir zu Türöffnern seiner Gnade.“</p><p class="text-right"><em>mh (POW)</em></p><p>(0125/0035; E-Mail voraus)</p><p><br /><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Berichte</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Bischof em. Friedhelm Hofmann</category><category>Weihbischof Ulrich Boom</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-62828</guid><pubDate>Mon, 30 Dec 2024 18:00:00 +0100</pubDate><title>Videogruß des Bischofs zu Neujahr: Gemeinsam als „Pilger der Hoffnung“ aufbrechen</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/videogruss-des-bischofs-zu-neujahr-gemeinsam-als-pilger-der-hoffnung-aufbrechen/</link><description>Würzburg (POW) In seiner Grußbotschaft zum neuen Jahr ermutigt Bischof Dr. Franz Jung die Gläubigen, ins Heilige Jahr 2025 aufzubrechen. Es steht unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“. </description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">„Dieses Heilige Jahr kommt wie gerufen in einer Welt, die seit Jahren von Krise zu Krise taumelt“, betont Bischof Jung. Kriege, Teuerung, Bedrohung durch Arbeitslosigkeit und eine zunehmende Polarisierung der Gesellschaft erschütterten die Zuversicht vieler Menschen. Viele vermieden jegliche Nachrichten, weil die Menge der Negativmeldungen zu sehr auf das Gemüt schlage. Bischof Jung ruft dazu auf, gemeinsam den Weg als „Pilger der Hoffnung“ zu beschreiten und sich der Gegenwart Christi zu vergewissern. „Brechen wir gemeinsam auf in dieses Heilige Jahr 2025“, ermuntert der Bischof die Gläubigen und wünscht allen ein gesegnetes neues Jahr. Das komplette Video ist im Internet unter<a href="http://bistum-wuerzburg.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer"> bistum-wuerzburg.de</a> abrufbar. </span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">(0125/0012; E-Mail voraus)</span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><b><i><u>Hinweis für Redaktionen</u></i></b><i>: Fotos abrufbar im Internet</i></span></span></p><p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/CAgFRcLSmZk?si=ZEEGKvEPK9fPN1Pm" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen=""></iframe></p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Pilger der Hoffnung</category><category>Würzburg</category><category>Bischof Franz Jung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-62931</guid><pubDate>Mon, 30 Dec 2024 13:53:04 +0100</pubDate><title>Was ist ein Heiliges Jahr?</title><link>https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/was-ist-ein-heiliges-jahr/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung und Dr. Markus Münzel, Referent für Liturgie und liturgische Bildung im Bistum Würzburg, erklären der Radioredaktion des Bistums Würzburg, was es mit dem Heiligen Jahr auf sich hat.</description><content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="https://bistumwuerzburg.podigee.io/109-heiliges-jahr-2025/embed?context=external&amp;theme=default" style="border: 0" frameborder="0" height="100" width="100%"></iframe></p>]]></content:encoded><category>Pilger der Hoffnung</category></item></channel></rss>